ISIS-Chefs verstecken sich in Staudamm

Angriff unmöglich

ISIS-Chefs verstecken sich in Staudamm

Die Führung der Terror-Miliz soll sich hierhin zurückgezogen haben.

Die von den USA angeführte Anti-ISIS-Koalition führt seit vergangenem Jahr groß angelegte Luftangriffe auf Stellungen der Terror-Miliz durch. Dadurch könnte der IS zwar militärisch geschwächt, aber noch nicht vollständig besiegt werden.

Strategische Bedeutung
Experten sind sich mittlerweile sicher, dass sich die ISIS-Führung in den Staudamm Tabqa in der Nähe von Raqqa zurückgezogen hat und sich dort versteckt. Der Staudamm des Flusses Eurphrat ist der größte der Region und von zentraler Bedeutung. Der rund 60 Meter hohe und vier Kilometer lang Tabqa-Damm versorgt die ganz Region mit Wasser – wer ihn kontrolliert, kontrolliert auch die Gegend. Seit 2013 ist er in der Gewalt der Terror-Miliz ISIS.

Angriff unmöglich
Die ISIS-Chefs sollen sich nun dorthin zurückgezogen haben. Gleichzeitig soll sich beim Damm auch ein großes Waffenarsenal befinden; auch Gefangene sollen hier inhaftiert sein. Der Grund dafür ist einfach: Der Damm kann praktisch nicht bombardiert werden. Würde der Damm bei einem Luftangriff zerstört, würde dies eine Katastrophe für die ganze Region bedeuten.

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