Fukushima

Fukushima

Arbeiter stirbt in Katastrophen-AKW

Dem Mann wurde eine Stunde nach Arbeitsbeginn plötzlich schlecht.

Rund zwei Monate nach Beginn der Atomkatastrophe im japanischen Kernkraftwerk Fukushima ist ein dritter Arbeiter ums Leben gekommen. Dem Mann sei rund eine Stunde nach Arbeitsbeginn schlecht geworden, teilte AKW-Betreiber Tokyo Electric Power mit. Dann sei er bewusstlos geworden. Im Krankenhaus habe nur noch sein Tod bestätigt werden können. Die Todesursache sei vorerst unklar.

Der Mann, der erst am Vortag seine Arbeit im AKW aufgenommen habe, sei am Samstag einer Dosis von 0,17 Millisievert ausgesetzt worden. Die japanische Regierung hat die Höchstgrenze für männliche Arbeiter bei 250 Millisievert festgelegt.

Die Arbeitsbedingungen in Fukushima sind schwierig. Erst seit wenigen Tagen sind wieder Menschen in dem AKW tätig. Sie kämpfen immer noch damit, den Meiler unter Kontrolle zu bringen. Bisher waren zwei Mitarbeiter ums Leben gekommen. Sie hatten auf dem Gelände patrouilliert.



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