Jetzt kommt ein Drittel weniger Gas

Versorgung wackelt wegen Krieg

Jetzt kommt ein Drittel weniger Gas

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Das Gas sollte Europa über die Ukraine erreichen. Angeblich blockieren Russen Export.

Kiew/Wien. Jetzt könnte es eng werden: Ein Teil des russischen Gases, das durch die Ukraine fließt, kommt nicht mehr in Europa an. Laut ukrainischem Netzbetreiber GTSOU sei die „Einmischung der Besatzungsmächte (Anm.: Russland) in technische Prozesse“, schuld. Ukrainischen Angaben zufolge können nun bis zu 32,6 Millionen Kubikmeter Gas pro Tag wegfallen – das ist fast ein Drittel der täglich über die Ukraine nach Europa transportierbaren Höchstmenge.

Österreich ist "auf den Ernstfall vorbereitet"

Krieg. Die Auswirkungen auf die Versorgung sind noch unklar. In Österreich kommen die Gaslieferungen aus Russland bisher unvermindert an, man sei aber „auf den Ernstfall vorbereitet“, heißt es aus dem Energieministerium von Leonore Gewessler.

„Die Gazprom hat angekündigt, die Lieferverträge weiterhin zu erfüllen“, so das Ministerium, „klar ist aber: Russland führt Krieg. Wir können uns auf Russland nicht verlassen.“

  

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