Symbolbild

Beim Tierarzt

Katze bekommt Blut- Transfusion von Hund

Weil kein Katzenblut lagernd war, musste ein Hund in die Bresche springen.

Tierärzte haben bei einer Operation in einer Tierklinik in Florida (USA) zu einem ungewöhnlichen Mittel gegriffen. Einer Katze wurde Blut eines Hundes verabreicht, um sie am Leben zu erhalten. Bis zum Eintreffen von Katzenblut hätte es bis zu 48 Stunden gedauert - zu lange, um zu überleben. Dank der lebensrettenden Dosis ist Katze "Buttercup" jetzt wieder auf dem Weg der Besserung.

Der Besitzer hatte die Katze in die Klinik gebracht, weil sie "lethargisch war und nicht mehr aufstehen wollte", so Tierarzt Sean Perry. Die Tierärzte entdeckten, dass das Blutvorlumen von "Buttercup" gefährlich niedrig war und verabreichten daher das gespendete Blut. Die Katze entwickelt jetzt wieder selbstständig rote Blutkörperchen. Warum diese Produktion ursprünglich ausgesetzt hatte, darüber rätseln die Ärzte.

Seltene Blutspende
Sogenannte Xenotransfusionen, also Bluttransfers zwischen verschiedenen Spezies, sind in der Medizin ausgesprochen selten. In der Vergangenheit hatte man Menschen Schweineblut verabreicht, wenn keine ausreichende Versorgung mit menschlichem Blut bestand. Dass die Transfusion zwischen verschiedenen Tierarten stattfindet, ist ebenso unüblich.

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