Khorasan Mushin al-Fadhli

Syrien

Khorosan-Terror-Fürst getötet

Die Terrorgruppe gilt als "größere Gefahr" als der "Islamische Staat".

Die USA gehen davon aus, dass der Führer der Terrororganisation Khorasan, Mohsin al-Fadhli, bei einem US-Luftangriff in Syrien getötet wurde. Das erklärte ein US-Regierungsvertreter am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters."Wir glauben, dass er tot ist", sagte er.

Die US-Regierung erachtet die Terrororganisation mit Verbindungen zu Al-Kaida als unmittelbare Bedrohung für den Westen. Khorasan plane Anschläge gegen US- und europäische Einrichtungen, hieß es.

"Khorasan" ist der Name einer historischen Region in Zentralasien. Das Wort ist persisch und bedeutet: "Wo die Sonne her kommt." Al-Fadhilis Terrortruppe soll sich diesen Namen gegeben haben, weil die Jihadisten glauben, dass es in Khorasan zum großen Krieg kommen werde, zu dessen Ende der Endzeit-Messias Mahdi erscheinen wird, schreibt die Schweizer Zeitung "Blick".

Auch im Internet kursieren Berichte über islamische Hadithe (Überlieferungen über Aussprüche und Handlungen des Propheten Mohammed), in denen von "schwarzen Fahnen aus Khorasan" und vom Erscheinen des Mahdi in Mekka die Rede ist.



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