Kim Jong-Il

Nordkorea

Kim Jong-Il von Albträumen geplagt

Der Diktator wird in seinen Träumen gejagt und gesteinigt.

Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-il ist nach eigenen Angaben von Alpträumen geplagt worden. Der Führer des weitgehend isolierten und bitterarmen kommunistischen Landes werde darin von wütenden Menschen gesteinigt, berichtete ein südkoreanischer Abgeordneter am Sonntag in einem Interview. Erst "von Amerikanern, dann von Südkoreanern und schließlich von Nordkoreanern" werde er gelyncht, habe Kim seinem Vater einmal in einem Gespräch anvertraut, sagte der Sohn des Gründers der Hyundai-Gruppe, Chung Mong-joon dem Fernsehsender MBC. Chung, der für die Grand National Party im Parlament sitzt, habe von Kims Traum von seinem Vater Chung Ju-yung erfahren.

Vermutlich habe Kim sagen wollen, dass er sich "der verzweifelten Lage von Nordkorea sehr wohl bewusst" sei, deutete Chung Mong-joon den Traum. Sein Vater Chung Ju-yung hatte Kim in den Jahren 1998 bis 2000 mehrmals besucht, zu einer Zeit des Booms mehrerer größerer interkoreanischer Wirtschaftsprojekte, für die sich Chung engagierte. Bei einer dieser Gelegenheiten habe Kim sich seinem Vater geöffnet. Seit 1948 wird Nordkorea von der Kim-Dynastie beherrscht, die das Volk mit selbstverherrlichender Propaganda auf Linie zu halten sucht.

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