Küstenwache verbrennt Boote von Migranten

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Küstenwache verbrennt Boote von Migranten

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Schlauchboote auf Fahrt nach Europa auf Meer angezündet.

Rabiater Einsatz gegen Flüchtlinge und ihre Schlepper im Mittelmeer. Am Samstag griff die Küstenwache Libyens mindestens acht Flüchtlingsboote mit insgesamt 1.074 Menschen an Bord auf.

Ein Video zeigt nun, wie eines der Boote nach Evakuierung der Flüchtlinge von Libyens Küstenwache in Brand gesetzt und versenkt wird. Das Schiff der Küstenwache brachte die 45 Kilometer westlich der Hauptstadt Tripolis aufgegriffenen Flüchtlinge anschließend zurück nach Libyen. Laut Auskunft der Behörden stammten sie aus Gebieten südlich der Sahara und aus arabischen Ländern.

Bewaffnete Truppen an Stränden stationiert

Die Küstenwache und Polizei des Landes gehen zuletzt immer schärfer gegen Flüchtlinge und Schlepper vor: Boote werden zerstört, bewaffnete Truppen an den Abfahrtsorten für die Fahrt übers Mittelmeer Richtung Europa stationiert.

Jahrestief. Laut der EU-Grenzschutzbehörde Frontex habe sich auch deswegen die Flüchtlingslage in Italien entspannt. Die Zahl der ankommenden Flüchtlinge ist dort im August auf ein Jahrestief gesunken. 4.500 ankommende Flüchtlinge bedeuteten einen Rückgang von 60 Prozent im Vergleich zum Juli.

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