Mann stellt sich tot und überführt so eigene Killer-Frau

Texas

Mann stellt sich tot und überführt so eigene Killer-Frau

Ehefrau heuerte Auftragskiller an, um Mann zu töten - der Plan ging schief.

Es ist zwar schon zwei Jahre her, der Fall von Ramon Sosa ist aber so skurril, dass seine Geschichte jetzt um die Welt geht. Sosa wollte beweisen, dass seine Frau ihm nach dem Leben trachtet.

Zur Vorgeschichte

Ramons und Maria Sosas Fitnessstudio lief schlecht, das Eheleben litt unter massiven Geldsorgen. Ramon dachte, dass beide die Sorgen gemeinsam durchstehen würden, doch seine Angetraute hatte andere Ideen. Zuerst forderte Maria die Scheidung und heuerte 2015 einen Auftragskiller an, der für 2.000 Dollar (über 1.700 Euro) ihren Mann umbringen sollte.

Ein Freund, ein guter Freund ...

Was Maria Sosa nicht wusste: Ihr Mann und der Killer Gustavo kannten sich. Ramon hatte seinen vermeintlichen Mörder früher gecoacht und ihm geholfen, sein schwieriges Leben zu ändern. Deshalb rief Gustavo Ramon an und beichtete ihm, dass Maria ihn tot sehen wollte.

Beide Männer schmiedeten einen perfiden Plan. Gustavo traf sich zum Schein mit Maria und zeichnete das Gespräch über den Mordplan heimlich auf. Er behauptete, er kenne Männer, die die Mord-Aufgabe diskret erledigen könnten.

Mit dem Mitschnitt gingen beide Männer zur Polizei, wo ein weiterer Plan entstand. Zusammen mit den Behörden wollten sie Maria in eine Falle locken, indem sie den Tod Ramons inszenierten. Ramon wurde leichenblass geschminkt und legte sich in eine Grube, wo das Foto entstand, das nun durch sämtliche soziale Medien geistert. Das „Opfer“ legte sich in der texanischen Wüste in den Dreck und gab vor tot zu sein.

3 Tage untergetaucht

Nachdem die Fotos geschossen waren, musste sich Ramon drei Tage lang in einem Hotel versteckt halten, um sicherzugehen, dass Maria nicht weitere Killer engagiert hatte. Dem war nicht so.

In Folge traf sich ein Polizist, der sich als - von Gustavo kontaktierter - Auftragsmörder ausgab, mit Maria und zeigte ihr das gestellte Foto. Beim Anblick ihres angeblich toten Mannes, so wird es berichtet, habe Maria gelacht. Wenig später war sie verhaftet und sitzt nun seit einem Jahr im Gefängnis – es folgen noch 19 weitere Jahre in Gefangenschaft.

Ramon selbst zog nach Mexiko zurück und hat erneut geheiratet. Trotz des neuen Lebens lassen ihn die Entwicklungen rund um den Mordplan seiner Ex-Frau nicht los: "Ich werde nie mehr derselbe Mann sein", sagt er.

 

 

 

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