Mindestens 13 Tote durch gepanschten Schnaps

In Indien

Mindestens 13 Tote durch gepanschten Schnaps

Elf Verdächtige, die an Herstellung und Verkauf beteiligt gewesen sein sollen, wurden festgenommen.

Mindestens 13 Menschen sind in Indien offenbar an gepanschtem Schnaps gestorben. Das hochprozentige Getränk der Marke Madhuri-442, das in Geschäften im nordindischen Bezirk Kanpur verkauft worden war, sei verboten worden, teilte die Polizei am Montag mit. Elf Verdächtige, die an der Herstellung und dem Verkauf beteiligt gewesen sein sollen, seien festgenommen worden.
 
Den Angaben zufolge waren fünf Menschen am Samstag gestorben und acht weitere am Sonntag - die meisten zu Hause. Zehn weitere wurden in Krankenhäusern behandelt, manche von ihnen waren in kritischem Zustand.
 
Der Konsum von schwarz gebranntem Schnaps ist in Indien weit verbreitet. Er wird viel billiger verkauft als importierte alkoholische Getränke und die etablierten indischen Marken. Immer wieder wird der Schnaps mit Industrie-Alkohol oder anderen Substanzen hergestellt, die zu schweren Vergiftungen führen können. Nach offiziellen Angaben sterben in Indien jedes Jahr rund 1.000 Menschen am Konsum von gepanschtem Alkohol.

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