Nach Corona: Neue Virus-Krankheit grassiert in China

Bereits sieben Tote

Nach Corona: Neue Virus-Krankheit grassiert in China

Bereits sieben Menschen sind am SFTS-Virus gestorben, 67 Personen sind erkrankt. 

Nur wenige Monate, nachdem das Coronavirus in China entstand, grassiert nun eine andere Virus-Krankheit im Reich der Mitte. Wie die „Global Times“ berichten, erkrankten insgesamt 67 Menschen in Ostchina am sogenannten  SFTS-Virus  (auch als Huaiyangshan Banyangvirus bekannt). Sieben Personen sind bereits gestorben.
 
Die Abkürzung „SFTS“ steht für „severe fever with thrombocytopenia syndrome”, was so viel wie Fieber mit Thrombozytopenie-Syndrom bedeutet. Es handelt sich dabei um eine Krankheit, die erstmals 2009 entdeckt wurde und vor allem in Zentralchina immer wieder auftritt. Übertragen wird das Virus vor allem durch Zecken, es soll aber auch von anderen Tieren auf den Menschen übertragen werden können. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch wurde bisher nicht beobachtet, kann aber auch nicht ausgeschlossen werden.
 
Ärzte fordern die Menschen nun dazu auf, Ruhe zu bewahren. Ausbrüche mit SFTS habe es in den letzten Jahren immer wieder gegeben. Der jetzige Ausbruch sei zwar ungewohnt groß, es sei aber keine neue Pandemie zu befürchten. 

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