New-York-Bomber: Er hasst Schwule und Amerika

FBI verhört Attentäter

New-York-Bomber: Er hasst Schwule und Amerika

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"Chelsea-Bomber" Rahami wurde in Afghanistan radikalisiert.

Der nach einer Schießerei in New Jersey festgenommene Hauptverdächtige der Bombenserie im Großraum New York, Ahmad Rahami (28), wurde wegen Mordversuchs angeklagt, die Kaution auf 5,2 Millionen Dollar festgesetzt. FBI-Agenten verhören ihn im Spital über Motive und mögliche Komplizen. Rahami hatte in den vergangenen Jahren mehrmals sein Geburtsland Afghanistan besucht und hielt sich ein ganzes Jahr lang in „Terrorge­bieten“ in Pakistan auf. Dennoch konnte er ohne Sicherheitsüberprüfung wieder in die USA zurückkehren. Eine schwere Panne, so Experten.

Ermittler fragen: Wer half Rahami beim Bombenbau?

Er heiratete eine Frau in Pakistan: Sie soll Tage vor den Anschlägen die USA mit dem gemeinsamen Kind verlassen haben, berichtet CNN. Seine Ex-Frau bezeichnete ihn unterdessen als „Faulsack, der Amerika und Schwule hasste“. Von seinen Reisen wäre er „sehr religiös“ zurückgekommen, sagen Freunde. Ehemalige Schulkameraden wundern sich aber: Rahami wäre damals der „Klassenclown“ gewesen, ein lustiger Schüler. Ermittler fragen auch: Half ihm jemand beim Bombenbau?

Polizeimusiker aus Tirol bei Terror

45 Mann der Tiroler Polizeimusik waren in Manhattan, als die Bombe explodierte: „Das war nur wenige Straßenzüge von unserem Hotel entfernt“, sagt Saxofonist Stefan Eder zu ÖSTERREICH. „Anfangs hat sich die Situation nicht dramatisch dargestellt“, erzählt er, „erst nach und nach sickerte die Terrornachricht durch.“ Straßenzüge wurden abgesperrt, Sprengstoffhunde waren zu sehen, Großeinsatz der Polizei. Die Tiroler waren auf US-Konzertreise und waren zu einer Parade in NY eingeladen.

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