Todeskampf?

Nierenversagen! Putins Bluthund an Geräte angeschlossen

Der Kreml soll bereits nach einem Nachfolger für den Tschetschenien-Diktator Ramsan Kadyrow (49) suchen.

Ramsan Kadyrow, der seit 2007 mit brutaler Härte als Putins Statthalter Tschetschenien regiert, soll laut ukrainischem Geheimdienst schwer krank sein. Das berichtet "Bild". Demnach soll der 49-Jährige an Nierenversagen leiden und ist an ein Dialysegerät angeschlossen. Er befinde sich in einem Privatkrankenhaus in Tschetschenien, während Familienangehörige anreisen, um ihn möglicherweise ein letztes Mal zu sehen. Angesichts seines kritischen Zustands soll der Kreml bereits intensiv nach einem Nachfolger suchen.

Als Nachfolge-Kandidaten gelten Magomed Daudow, seit 2024 tschetschenischer Regierungschef und enger Vertrauter Kadyrows, der russische Generalmajor Apti Alaudinow, Kommandeur der Spezialeinheit Achmat (die Einheit ist Teil der russischen Nationalgarde und begeht in der Ukraine schwere Verbrechen; Alaudinow steht auf der Sanktionsliste des US-Kongresses), sowie Kadyrows 20-jähriger Sohn Achmat Kadyrow, der bereits hohe Regierungsämter innehat.

Alle drei stehen für eine Fortsetzung des repressiven Kadyrows-Systems in Tschetschenien mit Unterdrückungen, Folter und Exekutionen. Experten sehen es allerdings als fraglich an, ob sich die beiden Älteren dem jungen Achmat Kadyrow unterordnen würden und prophezeien jetzt schon Machtkämpfe.

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