Dauerfeuer

LIVE-Ticker: Massive Angriffe auf den Iran: Geht den USA die Munition aus?

Der Nahost-Konflikt hält die Welt in Atem. Hier gibt's die neuesten Entwicklungen im Iran-Krieg im oe24-Live-Ticker!

Der wechselseitige Beschuss mit Raketen und Drohnen zwischen Iran und Israel geht weiter. 

Alle News zum Iran-Krieg gibt's hier im Live-Ticker:

Fehler im Artikel gefunden? Jetzt melden.
 06:40

Goldlieferungen hängen in Dubai fest

Goldlieferungen hängen in Dubai fest: Massenhafte Flugstreichungen haben Händler daran gehindert, ihr Gold zu bewegen. Dies zeigt potenzielle Engpässe im Goldfluss durch den Krieg im Nahen Osten. Die Vereinigten Arabischen Emirate sind eine zentrale Drehscheibe im Goldmarkt, raffinieren und exportieren Barren in ganz Asien. Ein Hagel iranischer Raketen führte zur Schließung des Luftraums und zur Einstellung des Flugbetriebs. Gold- und Silberlieferungen sitzen fest.

 06:03

Schicken die USA jetzt Bodentruppen?

Die Spitzen der US-Regierung haben den Kongress am Dienstag über die laufenden Militäroperationen gegen den Iran informiert. In vertraulichen Sitzungen beschrieben Außenminister Marco Rubio, Verteidigungsminister Pete Hegseth, CIA-Direktor John Ratcliffe und Generalstabschef Dan Caine den Abgeordneten eine sich schnell entwickelnde gemeinsame Operation mit Israel. Die Möglichkeit eines Einsatzes von US-Bodentruppen schlossen sie dabei nicht aus.

"Die Operation verändert sich fast stündlich, und ihr Umfang ist äußerst breit", berichtete der republikanische Senator Josh Hawley. Senator Bill Cassidy aus Louisiana äußerte, er glaube nicht, dass Trump Bodentruppen schicken wolle, jedoch ließen die Berater diese Option offen. Die Demokraten kritisierten, Trump starte einen neuen "ewigen Krieg" ähnlich den langwierigen Konflikten im Irak und in Afghanistan. Nancy Pelosi, frühere Sprecherin des Repräsentantenhauses, sagte: "Mal sehen, wie lange es dauert."

 06:02

Fast 2.000 Ziele in 4 Tagen getroffen

In den vier Tagen seit Beginn des Iran-Kriegs haben die US-Streitkräfte nach eigenen Angaben fast 2.000 Ziele in der Islamischen Republik angegriffen. Innerhalb von weniger als 100 Stunden seien auch 17 iranische Kriegsschiffe zerstört worden, sagte der Chef des US-Regionalkommandos für den Nahen Osten (Centcom), Admiral Brad Cooper, in einem auf der Plattform X veröffentlichten Video. Unter den angegriffenen Zielen sei auch das einsatzfähigste iranische U-Boot gewesen.

 05:50

Türkei kritisiert Vergeltungsschläge des Iran

Der türkische Außenminister Hakan Fidan hat die Vergeltungsangriffe des Iran gegen Ziele in den Golfstaaten als Fehler bezeichnet. "Die Bombardierung arabischer Länder durch den Iran ohne jegliche Unterscheidung - Oman, Katar, Kuwait, Bahrain, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Jordanien - alle - ist meiner Meinung nach eine unglaublich falsche Strategie", sagte Fidan am Dienstag dem Sender TRT Haber. "Sie erhöht das Risiko in der Region erheblich."

 05:49

Geht den USA die Munition aus?

Einige Demokraten zeigten sich unterdessen besorgt über die große Menge Munition, die die USA in dem Krieg einsetzen. Senator Mark Kelly, ein prominentes Mitglied des Streitkräfte-Ausschusses, warnte, die USA verfügten nicht "über einen unbegrenzten Vorrat", wie der Sender CNN berichtete. Die Iraner seien in der Lage, eine große Anzahl an Schahed-Drohnen und Mittel- und Kurzstreckenraketen herzustellen und verfügten über riesige Vorräte, sagte der frühere Kampfpilot und Astronaut demnach weiter.

Das werde irgendwann zu einem "mathematischen Problem" und die USA müssten sich fragen, wie sie die Munition für ihre Luftabwehr wieder aufstocken könnten, zitierte ihn CNN weiter. Die USA setzen im Krieg gegen den Iran unter anderem Luftabwehrsysteme der Typen Patriot und THAAD ein. Letzteres dient vor allem zum Abfangen ballistischer Raketen.

 05:49

USA versenklt 17 Iran-Schiffe

Bisher hat das US-Militär nach eigenen Angaben 17 iranische Schiffe, darunter ein U-Boot, zerstört. Zudem hat es fast 2.000 Ziele im Iran angegriffen, erklärt das US-Zentralkommando. "Heute ist kein einziges iranisches Schiff im Arabischen Golf, in der Straße von Hormus oder im Golf von Oman unterwegs", sagt Zentralkommando-Chef Brad Cooper in einem auf X veröffentlichten Video.

 05:48

Syrien verstärkt Grenzen

Syrien hat seine Grenze zum Libanon mit Raketeneinheiten und Tausenden Soldaten verstärkt. Das syrische Verteidigungsministerium erklärte am Mittwoch, die Armee habe ihre Präsenz entlang der Grenzen zum Libanon und zum Irak ausgebaut. Dies geschehe im Rahmen von Bemühungen zum Schutz und zur Kontrolle der Grenzen angesichts des eskalierenden regionalen Konflikts. Acht syrische und libanesische Sicherheitskreise bestätigten der Nachrichtenagentur Reuters, dass zu den Verstärkungen auch Raketenwerfer gehören.

 05:48

Hisbollah schießt zurück

Die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon wiederum hat eigenen Angaben zufolge den israelischen Marinestützpunkt in Haifa im Norden Israels mit Raketen angegriffen. Die Miliz erklärte am Dienstag, sie habe den Stützpunkt als Reaktion auf israelische Angriffe auf libanesische Dörfer und südliche Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut mit einer "Salve hochwertiger Raketen" attackiert. Die israelische Armee erklärte kurz darauf, mehrere anfliegende Geschosse seien entdeckt und die meisten davon abgeschossen worden.

 05:48

Israel weitet Angriffe aus

Israels Armee nach eigenen Angaben in der Nacht auf Mittwoch eine "breite Welle" von Angriffen auf iranische "Abschussanlagen, Luftabwehrsysteme und weitere Infrastruktur" gestartet, erklärte die israelische Armee am Mittwochmorgen. Zuvor hatte Teheran Israel nach israelischen Angaben mit einer massiven Angriffswelle überzogen und Ziele in Kuwait, den VAE und Saudi-Arabien angegriffen.