Laut Medienberichten

Kurdische Kämpfer starten Bodenoffensive im Iran

Laut "Fox News" haben kurdische Kämpfer mit einer Boden-Operation im westlichen Iran begonnen. Der US-Sender beruft sich dabei auf einen nicht genannten US-Offiziellen.

Dem Bericht zufolge soll es sich um Tausende Kämpfer handeln, die auf Initiative der USA dabei helfen sollen, das Mullah-Regime im Iran zu besiegen. "Jerusalem Post" berichtet ebenfalls, dass kurdische Kämpfer von Gebieten nahe der irakischen Grenze aus mit Bodenoperationen im Inneren des Irans begonnen hätten. Dies hätten israelische und US-amerikanische Beamte dem israelischen Medium bestätigt. Diese Entwicklung könnte eine zusätzliche Front gegen Teheran eröffnen, während die regionalen Spannungen weiter eskalieren.

Laut der "Jerusalem Post" handelt es sich bei den entlang der iranisch-irakischen Grenze operierenden kurdischen Kräfte, um eine der bedeutendsten bewaffneten Oppositionsgruppen, die dem Regime in Teheran gegenüberstehen würden. Bei den beteiligten Organisationen handle es sich um iranisch-kurdische Gruppen, die über Tausende von Kämpfern verfügen sollen.

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 22:25

Kurdische Kämpfer starten Bodenoffensive im Iran

Laut "Fox News" hätten Tausende irakische kurdische Kämpfer eine Bodenoffensive im Iran gestartet. Der Sender beruft sich dabei auf einen nicht genannten US-Beamten.


Davor hatten bereits die Nachrichtenagentur AP und der israelische Sender i24 von entsprechenden Vorbereitungen berichtet.


Den Berichte über die Planungen zufolge, sollten die kurdischen Kämpfer die Grenze zum Iran im Westen überschreiten.

 21:21

Hisbollah-Chef: Keine Kapitulation - Gefechte mit Israel

Die Schiitenmiliz Hisbollah im Libanon hat angekündigt, sich der "israelisch-amerikanischen Aggression" entgegenzustellen. Die Hisbollah werde nicht "kapitulieren", sagte der Chef der vom Iran finanzierten Gruppe, Naim Qassim, am Mittwochabend in einer Rede, die auf dem Fernsehsender seiner Partei ausgestrahlt wurde. Der "Aggression" werde die Hisbollah "bis zum äußersten Opfer" entgegentreten. Zuvor hatte die Miliz von direkten Gefechten mit Israel im Südlibanon berichtet.


Es war Qassims erste Rede seit Beginn des US-israelischen Angriffs auf den Iran am Samstag. Am Montag begann die Hisbollah damit, Ortschaften und Städte im israelischen Grenzgebiet mit Raketen und Drohnen anzugreifen. Israel reagierte sofort mit Gegenangriffen auf Hisbollah-Ziele, darunter in den Hochburgen der Miliz im Süden von Beirut und im Südlibanon.

 21:05

UNO: Rund 100.000 Menschen in zwei Tagen aus Teheran geflohen

In den ersten beiden Tagen des US-israelischen Kriegs gegen den Iran sind nach UNO-Angaben rund 100.000 Menschen aus der Hauptstadt Teheran geflohen. Dies teilte das UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Mittwoch mit. Darüber hinaus "deuten die jüngsten Informationen auf keine Zunahme der grenzüberschreitenden Bewegungen im Zusammenhang mit den jüngsten Ereignissen hin", erklärte das UNHCR.


Die Behörden des Iran hatten die Bewohner Teherans bereits am Samstag per SMS zum Verlassen der Hauptstadt aufgerufen. Die USA und Israel hatten am Samstag nach wochenlangen Drohungen einen Großangriff auf den Iran gestartet. Als Reaktion greift der Iran seither Israel, mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Region an.

 20:40

US-Botschaft fordert Staatsbürger zum Verlassen des Irak auf

Die US-Botschaft in Bagdad hat die eigenen Staatsbürger aufgefordert, den Irak so schnell wie möglich zu verlassen. "US-Bürger im Irak werden nachdrücklich aufgefordert, das Land zu verlassen, sobald sie dazu sicher in der Lage sind", erklärte die Botschaft am Mittwoch im Onlinedienst X. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem eine Ausreise gefahrlos möglich sei, sollten sie sich an einem sicheren Ort aufhalten.


Unterdessen war das ganze Land von einem Stromausfall betroffen. Alle Provinzen seien ohne Strom, teilte das für Elektrizität zuständige Ministerium laut der irakischen Nachrichtenagentur INA mit. Nach der Ursache werde gesucht.

 20:12

Trump-Gefolgsmann warnt Kongress vor Beschluss für Kriegs-Ende

In den USA hat ein Gefolgsmann von US-Präsident Donald Trump den Kongress vor einem Beschluss für ein Ende des Iran-Kriegs gewarnt. Der Mehrheitsführer der Republikaner im Repräsentantenhaus, Mike Johnson, sprach am Mittwoch in Washington von "einer äußerst gefährlichen Idee". Sie würde die Feinde der USA stärken und die US-Streitkräfte und Trump als Oberbefehlshaber schwächen, argumentierte Johnson.


Im Senat stand am Mittwoch eine sogenannte Kriegsbefugnisresolution (War Powers Resolution) zur Abstimmung, das Votum im Repräsentantenhaus ist für Donnerstag geplant. Sollte die Resolution in beiden Kammern eine Mehrheit erhalten, müsste Trump den Militäreinsatz im Iran nach 60 Tagen beenden. Der Präsident hatte zur Einsatzdauer gesagt, die USA hätten anfänglich "vier bis fünf Wochen" für den Krieg veranschlagt, seien aber "in der Lage, weit darüber hinauszugehen".

 20:12

Katar: Teheran will Nachbarstaaten in Krieg hineinziehen

Katar hat iranische Darstellungen zurückgewiesen, wonach jüngste Raketenangriffe nicht gegen das Golfemirat gerichtet gewesen seien. Der katarische Ministerpräsident Mohammed bin Abdulrahman Al Thani habe entsprechende Aussagen aus Teheran "kategorisch zurückgewiesen", teilte das Außenministerium in Doha mit.


Zuvor hatte der iranische Außenminister Abbas Araqchi laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna in einem Telefonat erklärt, der Iran ziele nur auf "US-Interessen in Katar". Nach katarischer Darstellung trafen die Geschosse jedoch zivile und bewohnte Gebiete innerhalb des Landes. Betroffen gewesen seien unter anderem Bereiche in der Nähe des Internationalen Flughafens in Doha. Al Thani sprach von einem "eklatanten Verstoß" gegen die Souveränität des Staates Katar und gegen das Völkerrecht.

 18:47

USA versenken iranisches Kriegsschiff

Das US-Militär hat ein iranisches Kriegsschiff vor der Küste Sri Lankas angegriffen und versenkt. Ein U-Boot des Militärs habe ein iranisches Kriegsschiff im Indischen Ozean versenkt, sagte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, der sich selbst Kriegsminister nennt, am Mittwoch. Dabei wurden nach Angaben Sri Lankas mindestens 80 Besatzungsmitglieder getötet.



Die Leichen seien nach dem Untergang des Schiffes geborgen worden, sagte der stellvertretende Außenminister Arun Hemachandra dem einheimischen Sender Ada Derana. Dutzende Crewmitglieder wurden zudem zunächst noch vermisst. Die sri-lankesische Regierung hatte zuvor von mindestens 180 Personen an Bord des iranischen Schiffes "IRIS Dena" gesprochen. Von ihnen seien 32 bei einem gemeinsamen Bergungseinsatz der sri-lankischen Marine und der Luftwaffe vor der Südwestküste des Landes gerettet worden. Das Schiff war demnach in internationalen Gewässern unterwegs.


Sri Lankas Außenminister Vijitha Herath bestätigte im Parlament lediglich den Einsatz, nannte aber keine Details zu möglichen Todesopfern.

 18:27

UNO-Kreise: Israels Armee in Dörfer im Südlibanon vorgedrungen

Bei ihrem Einsatz gegen die pro-iranische Hisbollah ist die israelische Armee UNO-Kreisen zufolge in mehrere Dörfer im Südlibanon vorgedrungen. Israelische Streitkräfte seien am Mittwoch "in mehreren Dörfern präsent, darunter Kfar Kila, Houla, Kfar Shouba, Yaroun und Khiam", erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus Kreisen der UNO-Mission UNIFIL. Khiam liegt etwa sechs Kilometer von der israelischen Grenze entfernt.


Israel hatte seine Militäroffensive im Libanon gegen die schiitische Hisbollah-Miliz am Vortag ausgeweitet. Verteidigungsminister Israel Katz kündigte am Dienstag die Einrichtung einer Pufferzone zum Schutz von Gemeinden im israelischen Grenzgebiet an. Katz zufolge wurden die israelischen Streitkräfte angewiesen, "vorzurücken und weitere strategische Stellungen im Libanon unter Kontrolle zu bringen".

 18:08

Türkei bereitet sich auf Flüchtlingswelle vor

Die Türkei bereitet sich wegen des Krieges im Nachbarland Iran auf einen möglichen Flüchtlingszustrom vor. Es seien Pläne ausgearbeitet worden, die unter anderem Pufferzonen entlang der Grenze und die Errichtung von Zeltlagern vorsähen, sagte Innenminister Mustafa Ciftci am Mittwoch in Ankara. Die Behörden hätten zunächst Kapazitäten für die Aufnahme von bis zu 90.000 Menschen geschaffen. Aktuell seien an den drei Grenzübergängen keine ungewöhnlichen Bewegungen zu beobachten.

 18:07

Tanner und Meinl-Reisinger telefonierten mit UNIFIL

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) haben angesichts der verschärften Lage im Nahen Osten am Mittwoch mit dem Kommandanten des österreichischen Kontingents der Auslandsmission UNIFIL im Süden des Libanon telefoniert. Major Markus Wappel habe ihnen versichert, dass die Truppe vor Ort wohlauf sei, teilte Tanner auf Instagram mit. Derzeit bestehe keine Gefahr für die Soldaten.


Aufgrund der Verschiebung des Konfliktes in den Norden habe die Sicherheitsstufe im Einsatzraum wieder heruntergesetzt werden können. "Zwar ist die Truppe angehalten, die Schutzausrüstung bei sich zu tragen - derzeit besteht aber keine Gefahr für die Mission und für unsere Soldaten vor Ort", ergänzte Tanner. Der Kommandant habe weiters berichtet, dass sie sich auf eine verschärfte Lage einstellen müssten, aber weiterhin im Camp geschützt und gut versorgt seien. "Priorität hat der Schutz unserer Soldatinnen und Soldaten."

 17:39

Frau eines Häftlings: Gefangene ohne Essen im Evin-Gefängnis

Seit dem Beginn des Kriegs im Iran werden die Gefangenen im berüchtigten Evin-Gefängnis in Teheran weitgehend sich selbst überlassen und nicht mehr mit Essen versorgt. Die Gefängniswärter seien geflohen und hätten den Häftlingen nur Brot da gelassen, sagte die Frau des iranisch-schwedischen Wissenschaftlers Ahmadreza Djalali, der in der Krankenstation der Haftanstalt festgehalten wird, am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP in Stockholm.

Djalalis Frau Vida Mehrannia sagte, sie habe am Dienstag "zwei Minuten" lang mit ihrem Mann telefonieren können. Er habe ihr in dem kurzen Telefonat gesagt, "dass sie kein Essen haben, dass die Lage wirklich schlimm ist und sie Angst davor haben, was passieren wird", berichtete Mehrannia. Vor dem Gefängnis seien immer noch Wachen postiert, "aber im Gefängnis selbst haben sie die Tür abgeschlossen und sind gegangen". Angesichts von Luftangriffen in der Umgebung der Haftanstalt seien viele Häftlinge "verzweifelt" und "sehr gestresst".

Der 54-jährige Djalali war 2017 im Iran wegen Spionagevorwürfen zum Tode verurteilt worden. Schweden hatte dem Iraner nach seiner Inhaftierung die schwedische Staatsbürgerschaft verliehen. Nach einem Herzinfarkt wurde er im vergangenen Jahr in die Krankenstation des Gefängnisses verlegt.

Während des zwölftägigen Krieges zwischen Israel und dem Iran im Juni vergangenen Jahres hatte es auch einen Angriff auf das Evin-Gefängnis gegeben. Teile des Gefängniskomplexes im Norden der iranischen Hauptstadt wurden dabei beschädigt.

 17:06

Pentagon untersucht Angriff auf Schule

S-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat nach Berichten über einen Angriff auf eine Mädchenschule im Süden des Irans eine Untersuchung angekündigt. "Alles, was ich sagen kann, ist, dass wir das untersuchen", sagte Hegseth bei einer Pressekonferenz zur US-Militäroperation gegen den Iran. "Wir greifen natürlich niemals zivile Ziele an."

Der Minister äußerte sich damit zu Medienberichten über einen Angriff auf eine Schule am Samstag. Berichten zufolge wurden mehr als 160 Menschen getötet, die meisten davon Kinder. Die Schule liegt nahe einer Anlage der Revolutionsgarden; internationale Medien fanden bisher jedoch keine Hinweise auf eine militärische Nutzung des Schulgebäudes. Weitere Details zu möglichen Verantwortlichen oder zur eingesetzten Munition nannte er nicht.

 17:04

Libanon: Zehntausende Menschen vertrieben

Nach intensiven Luftangriffen in mehreren Regionen des Libanon sind nach Angaben von Hilfsorganisationen zehntausende Menschen landesweit vertrieben. Ärzte ohne Grenzen starteten umgehend mit Nothilfe, teilte die Nichtregierungsorganisation am Mittwoch mit. Die NGO setzte am Mittwoch in Saida im Süden Libanons eine mobile Klinik ein, die medizinische Behandlungen und psychologische Erste Hilfe anbietet. Außerdem versorgen Ärzte ohne Grenzen Unterkünfte in Beirut mit Wasser.

Aktuell arbeiteten die Teams daran, den Bedarf an mobilen Kliniken und Hilfsgütern in Beirut, Rashaya und anderen Gebieten einzuschätzen, um die Hilfe entsprechend auszuweiten, hieß es in einer Aussendung weiter. Den Vertriebenen fehle es an Hilfsgütern, Wasser und sicheren Unterkünften -, während sogenannte "Evakuierungsanordnungen" für ganze Gebiete im Süden Libanons Familien erneut zur Flucht zwängen, "oft ohne Aussicht auf einen sicheren Ort, an den sie gehen können".

 15:47

US-Militär kündigt Ausweitung der Angriffe auf den Iran an

Die USA wollen ihre Angriffe auf den Iran ausweiten. Künftig würden auch Ziele im Landesinneren beschossen, kündigte US-Generalstabschef Dan Caine an. Er begründete dies damit, dass der Iran im Verlauf des Krieges weniger Raketen und Drohnen abfeuere. Es würden auch weiterhin die Infrastruktur des Iran und seine Marine angegriffen. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sieht sein Land unterdessen auf Siegeskurs. Außerdem könne das US-Militär so lange kämpfen, wie nötig.

"Unsere Luftabwehr und die unserer Verbündeten verfügen über mehr als genug Reserven. Wir können diesen Kampf problemlos so lange fortführen, wie nötig." Zuvor hatte US-Verbündeter Israel am Mittwoch eine neue Angriffswelle auf die Islamische Republik gestartet. Nach israelischen Angaben war es die bisher zehnte Angriffswelle seit Kriegsbeginn am Samstag.

 15:30

Rufe aus den Ländern nach Steuersenkung bei Energie

Im Zusammenhang mit dem Krieg im Iran sind am Mittwoch in den Bundesländern Rufe nach einer Steuersenkung bei Energie laut geworden. Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und ihr Stellvertreter Stephan Pernkopf (beide ÖVP) traten für ein vorübergehendes Aussetzen der CO2-Bepreisung oder eine Reduktion der Mineralölsteuer ein. Oberösterreichs Landesvize Manfred Haimbuchner (FPÖ) verlangte eine temporäre Senkung der Umsatzsteuer auf Treibstoffe, Strom und Gas.

 15:11

Iran droht mit Angriffen auf israelische Botschaften weltweit

Der Iran droht mit Angriffen auf Israels Botschaften in der ganzen Welt, sollte Israel seinerseits die iranische Vertretung in Beirut attackieren. Das sagte der Sprecher der Streitkräfte iranischen Medien zufolge. Im Süden der libanesischen Hauptstadt Beirut hat die Hisbollah-Miliz, die mit dem Iran verbündet ist, Hochburgen.

 14:56

Trump überlebte iranischen Mordanschlag

Amerikanische Streitkräfte haben den Anführer eines iranischen Attentäterkommandos getötet, das es auf Donald Trump abgesehen hatte, sagte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth bei seiner Pressekonferenz, wie der Mirror berichtet.

Ein iranisches Killerkommando habe versucht, Donald Trump zu töten, erklärte der US-Kriegsminister.

Pete Hegseth gab an, US-Streitkräfte hätten den Anführer der Einheit getötet. Er sagte Reportern, sie hätten ihn „aufgespürt und getötet“.

Hergseth auch: „Der Iran hat versucht, Präsident Trump zu töten. Und Präsident Trump hat sich letztendlich durchgesetzt."

 14:31

Golestanpalast im Iran bei Militärangriffen beschädigt

Bei den israelisch-amerikanischen Angriffen auf den Iran ist der berühmte Golestanpalast in Mitleidenschaft gezogen worden. Wie die Regierung in Teheran mitteilte, wurde ein Teil des einstigen Regierungspalastes der Qajaren-Dynastie mit seiner prunkvollen verspiegelten Innenarchitektur beschädigt. Der Palast im Herzen der Millionenmetropole Teheran wurde im Jahr 2013 in die Liste der Weltkulturerbestätten der UNESCO aufgenommen.

Irans Regierung sprach von einem schweren Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht. Der Palast zählt zu den beliebtesten Touristenattraktionen in Teheran. In einem Brief forderte Irans Kulturminister Reza Salehi Amiri die UNO-Kulturorganisation auf, Expertenteams in sein Land zu schicken, um die Schäden zu begutachten. Auch Teile des Großen Basars von Teheran, als eines der wichtigsten Bestandteile der historischen Struktur der Hauptstadt, hätten Schäden erlitten.

 14:12

US-Kriegsminister gibt Erklärung ab

Pete Hegseth sagte unter anderem:

„Es werden weitere Angriffswellen folgen.“

„Das sollte nie ein fairer Kampf werden. Wir schlagen sie, während sie am Boden liegen. Und so soll es sein.“

 14:11

Europäische Länder starten Rettungsflüge aus Krisenregion

Neben Österreich bemühen sich auch andere europäische Länder, ihre wegen des Iran-Kriegs in der Golfregion festsitzenden Bürger in Sicherheit zu bringen. Polens Regierungschef Donald Tusk kündigte an, innerhalb der kommenden 12 Stunden werde im Oman ein erster Evakuierungsflug landen. Dieser soll in erster Linie kranke und hilfsbedürftige Polinnen und Polen aufnehmen. Sollte es darüber hinaus noch freie Plätze geben, könnten auch andere Bürger mitfliegen, so Tusk.

Nach Angaben der Regierung in Warschau halten sich allein in den Vereinigten Arabischen Emiraten rund 14.000 polnische Staatsbürger auf. Bereits am Dienstag hatte Tusk gesagt, die Flotte der Regierungsflugzeuge stehe für eine größere Evakuierungsaktion bereit, sobald dies möglich sei.

Wegen der Eskalation des Nahost-Konflikts seit dem Wochenende sitzen Zehntausende Menschen fest, die im Nahen Osten Urlaub machen oder einen der dortigen Flughäfen als Drehkreuz nutzen wollten. Viele Staaten hatten ihren Luftraum geschlossen, Kreuzfahrtschiffe liegen in Häfen fest.

 13:10

Khamenei-Berater: Teheran wird nicht mit den USA verhandeln

Ein Berater des getöteten iranischen Führers Ayatollah Ali Khamenei hat Verhandlungen mit den USA ausgeschlossen. Mohammad Mokhber sagte am Mittwoch im Staatsfernsehen, dass der Iran "kein Vertrauen in die Amerikaner" habe und dass es "keine Basis für jegliche Verhandlungen" mit den USA gebe. Mitarbeiter des iranischen Geheimdienstes signalisierten dem US-Geheimdienst CIA einem Zeitungsbericht zufolge allerdings schon Bereitschaft zu Gesprächen über ein Ende des Krieges.

Das Angebot sei über den Nachrichtendienst eines ungenannten Landes übermittelt worden, berichtete die "New York Times" unter Berufung auf Regierungsvertreter. US-Präsident Donald Trump hat am Dienstag erklärt, für Gespräche sei es zu spät. Khamenei war am Samstag am ersten Tag der US-israelischen Luftangriffe auf den Iran getötet worden. Als Reaktion auf die US-israelischen Angriffe greift der Iran seit Samstag Israel, mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Golfregion an.

 12:51

Türkei gibt bekannt

NATO fängt Iran-Raketen ab. Das ganze ereignete sich im Mittelmeer. Die Raketen der Mullahs wurden zerstört.

Eine aus dem Iran abgefeuerte Rakete ist am Mittwoch nach dem Eindringen in türkischen Luftraum von NATO-Luft- und Raketenabwehrsystemen im östlichen Mittelmeer zerstört worden. Wie das türkische Verteidigungsministerium in Ankara weiter mitteilte, hat es bei dem Vorfall keine Toten oder Verletzten gegeben. Die Türkei behält sich außerdem das Recht vor, auf feindselige Aktionen zu reagieren. Außerdem warnte Ankara vor einer weiteren Eskalation des Konflikts.

 12:39

Trump will Militär in die Straße von Hormus schicken

Aktuell kontrollieren die Mullahs noch den wichtigen Handelsweg, der vor allem für die Energiepreise bei uns wichtig ist. Jetzt will Trump durchgreifen und die Durchfahrtstraße für Schiffe militärisch sichern.

 12:10

Babler bietet Wien als Verhandlungsort an

Babler bietet Wien als Verhandlungsort an. Er erinnert etwa an 2015, wo Wien bereits als Verhandlungsort fungierte.

 12:10

Babler: USA-Israel-Angriff "nicht im Einklang mit dem Völkerrecht"

Vizekanzler Andreas Babler erklärte, es sei wichtig, auch zu benennen, dass der militärische Eingriff der USA und Israels "nicht im Einklang mit dem Völkerrecht" sei.

Zu den Energiepreisen meinte er, dass die Regierung "aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt" habe. Man sei vorbereitet.

 12:09

Stocker: Versorgungssicherheit bei Energie "gegeben"

In Bezug auf die Sorgen der Österreicherinnen und Österreicher über die Energiereserven erklärte Stocker, dass die Versorgungslage "stabil" sei. Die Versorgungssicherheit sei "gegeben".

Anders sei das aber bei der Preislage. Denn hier lasse sich noch nicht abschätzen, wie sich die Situation weiterentwickelt. Die Regierung habe aber vorgesorgt, um die Möglichkeit zu haben im Fall der Fälle einzugreifen.

 12:09

Stocker: Wichtig, "internationale Kontakte zu haben"

Die Parteichefs sind nun vor die Presse getreten. Bundeskanzler Christian Stocker betont, dass es in "Zeiten wie diesen" wichtig sei, "internationale Kontakte zu haben" und diese auch zu nutzen. Denn dadurch würde man wichtige Informationen über die aktuelle Lage erhalten.

Stocker erklärt, dass der Innenminister die Sicherheitslage "unter Beobachtung" habe. Bei einigen Institutionen, etwa jüdischen, habe man die Sicherheitsmaßnahmen erhöht.

 12:09

Parteichefs der Regierung treten gleich vor die Presse

In wenigen Minuten treten die Parteichefs von ÖVP, SPÖ und NEOS vor die Presse. Zuvor tagte der Krisensicherheitskabinett sowie der Ministerrat. Anschließend kommt auch noch der Nationale Sicherheitsrat zusammen.

 11:26

Entwarnung nach Berichten über Raketenstart in Richtung Zypern

Nach der Sichtung eines verdächtigen Flugobjekts aus dem Libanon hat Zypern seinen Luftraum vorübergehend geschlossen. Die Regierung gab kurz darauf Entwarnung: "Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass eine Bedrohung für das Land vorliegt", erklärte Regierungssprecher Konstantinos Letybiotis.

Die Sperrung hatte unmittelbare Folgen für den Flugverkehr: Mindestens ein Flug von Athen nach Larnaka musste umkehren. Ein Passagier berichtete griechischen Medien, der Pilot habe "militärische Gründe" für die Rückkehr genannt. Ein weiteres Passagierflugzeug musste mehrere Runden über Zypern drehen, bevor es in Larnaka landen konnte, wie zypriotische Medien berichteten.

 11:22

Iran - Wirtschaftsministerin: Keine Energie-Knappheit in Deutschland

Die deutsche Wirtschaftsministerin Katherina Reiche betont, es gebe in Deutschland keine Knappheiten bei Öl und Gas. Es gebe zwar Preisausschläge an den Märkten wegen des Krieges in Nahost, aber kein Mengenproblem, sagt die CDU-Politikerin in München. "Die Lage bleibt volatil." Die Bundesregierung gehe nicht unvorbereitet in die Situation und habe Instrumente zum Handeln. Es gebe aber noch keinen Anlass, sie auch einzusetzen.

Die deutsche Bundesregierung plant auch keine Maßnahmen wegen der aktuell stark gestiegenen Preise an den Zapfsäulen. So kostete Diesel im deutschlandweiten Durchschnitt Mittwochfrüh mehr als 2 Euro (2,054 Euro). Angesprochen auf eine mögliche Spritpreisbremse sagte Reiche in München: "Die steht nicht auf der Agenda."

 10:27

Israel startet neue Angriffswelle

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben eine neue Angriffswelle im Iran gestartet. Es handle sich um Angriffe auf Ziele der iranischen Führung in Teheran, hieß es in einer Mitteilung der Armee. Nach israelischen Angaben war es die bisher zehnte Angriffswelle seit Kriegsbeginn am Samstag. Wie staatliche iranische Medien meldeten, waren in der Hauptstadt Teheran heftige Explosionen zu hören. Auch in Israel dauerten unterdessen iranische Raketenangriffe an.

Die israelische Armee teilte außerdem mit, ein israelischer Kampfjet des Typs F-35 (Adir) habe ein iranisches Trainingsflugzeug des Typs Jak-130 im Himmel über Teheran abgeschossen. Dies sei der erste Vorfall dieser Art.

 09:15

Israel will auch neuen Ober-Mullah töten

Der Iran nimmt am Mittwochabend mit einer Zeremonie in Teheran Abschied von dem getöteten geistlichen Oberhaupt Ayatollah Ali Khamenei. Israel hat gedroht, es werde auch den Nachfolger töten. Khamenei war am Samstag bei einem israelischen Angriff getötet worden. Die Feierlichkeiten sollen um 22.00 Uhr Ortszeit (19.30 Uhr MEZ) auf der Imam-Khomeini-Gebetsstätte beginnen und drei Tage andauern, wie die staatlichen Medien meldeten.

Katz: "Eindeutiges Ziel für Eliminierung"

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz schrieb in einem Post auf der Plattform X, jeder Anführer, der im Iran ernannt werde, "um weiterhin das Programm zur Vernichtung Israels voranzutreiben, die USA, die freie Welt und die Staaten der Region zu bedrohen und das iranische Volk zu unterdrücken, wird ein eindeutiges Ziel für eine Eliminierung sein". Es spiele dabei keine Rolle, "wie er heißt oder wo er sich versteckt".

 07:59

Trauerzug für Ayatollah Khamenei

Der Iran nimmt am Mittwochabend mit einer Zeremonie in Teheran Abschied von dem getöteten geistlichen Oberhaupt Ayatollah Ali Khamenei. Die Feierlichkeiten sollen um 22.00 Uhr Ortszeit (19.30 Uhr MEZ) auf der Imam-Khomeini-Gebetsstätte beginnen und drei Tage andauern, wie die staatlichen Medien meldeten. Einzelheiten zum Trauerzug sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden.

 07:54

Reisewarnung für Zypern

Nach einem Drohnenangriff auf einen britischen Militärstützpunkt auf Zypern fordert die US-Regierung Bürger auf, Reisen nach Zypern zu überdenken. Nicht dringend benötigten Mitarbeitern und Angehörigen wird die Ausreise gestattet. Das US-Außenministerium verweist auf Sicherheitsrisiken. Airlines haben Flüge eingestellt. Der US-Reisehinweis entspricht Stufe drei von vier. Der Angriff auf den britischen Stützpunkt Akrotiri in Limassol löste die Alarmbereitschaft aus. Drohnen könnten aus dem Libanon stammen.

 07:35

Bagdad beschossen – Drohne abgefangen

Nahe dem internationalen Flughafen von Bagdad wurde erneut eine Drohne abgeschossen. Sicherheitskreise berichten, dass niemand verletzt wurde und kein Sachschaden entstand. Der Flughafen umfasst einen militärischen Bereich, genutzt von US-Beratern. Der Irak wollte nicht in den US-israelischen Krieg gegen den Iran involviert werden, ist aber bereits betroffen. Dienstagabend wurde eine Drohne abgefangen und ein Raketenangriff vereitelt.

 06:40

Goldlieferungen hängen in Dubai fest

Goldlieferungen hängen in Dubai fest: Massenhafte Flugstreichungen haben Händler daran gehindert, ihr Gold zu bewegen. Dies zeigt potenzielle Engpässe im Goldfluss durch den Krieg im Nahen Osten. Die Vereinigten Arabischen Emirate sind eine zentrale Drehscheibe im Goldmarkt, raffinieren und exportieren Barren in ganz Asien. Ein Hagel iranischer Raketen führte zur Schließung des Luftraums und zur Einstellung des Flugbetriebs. Gold- und Silberlieferungen sitzen fest.

 06:03

Schicken die USA jetzt Bodentruppen?

Die Spitzen der US-Regierung haben den Kongress am Dienstag über die laufenden Militäroperationen gegen den Iran informiert. In vertraulichen Sitzungen beschrieben Außenminister Marco Rubio, Verteidigungsminister Pete Hegseth, CIA-Direktor John Ratcliffe und Generalstabschef Dan Caine den Abgeordneten eine sich schnell entwickelnde gemeinsame Operation mit Israel. Die Möglichkeit eines Einsatzes von US-Bodentruppen schlossen sie dabei nicht aus.

"Die Operation verändert sich fast stündlich, und ihr Umfang ist äußerst breit", berichtete der republikanische Senator Josh Hawley. Senator Bill Cassidy aus Louisiana äußerte, er glaube nicht, dass Trump Bodentruppen schicken wolle, jedoch ließen die Berater diese Option offen. Die Demokraten kritisierten, Trump starte einen neuen "ewigen Krieg" ähnlich den langwierigen Konflikten im Irak und in Afghanistan. Nancy Pelosi, frühere Sprecherin des Repräsentantenhauses, sagte: "Mal sehen, wie lange es dauert."

 06:02

Fast 2.000 Ziele in 4 Tagen getroffen

In den vier Tagen seit Beginn des Iran-Kriegs haben die US-Streitkräfte nach eigenen Angaben fast 2.000 Ziele in der Islamischen Republik angegriffen. Innerhalb von weniger als 100 Stunden seien auch 17 iranische Kriegsschiffe zerstört worden, sagte der Chef des US-Regionalkommandos für den Nahen Osten (Centcom), Admiral Brad Cooper, in einem auf der Plattform X veröffentlichten Video. Unter den angegriffenen Zielen sei auch das einsatzfähigste iranische U-Boot gewesen.

 05:50

Türkei kritisiert Vergeltungsschläge des Iran

Der türkische Außenminister Hakan Fidan hat die Vergeltungsangriffe des Iran gegen Ziele in den Golfstaaten als Fehler bezeichnet. "Die Bombardierung arabischer Länder durch den Iran ohne jegliche Unterscheidung - Oman, Katar, Kuwait, Bahrain, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Jordanien - alle - ist meiner Meinung nach eine unglaublich falsche Strategie", sagte Fidan am Dienstag dem Sender TRT Haber. "Sie erhöht das Risiko in der Region erheblich."

 05:49

Geht den USA die Munition aus?

Einige Demokraten zeigten sich unterdessen besorgt über die große Menge Munition, die die USA in dem Krieg einsetzen. Senator Mark Kelly, ein prominentes Mitglied des Streitkräfte-Ausschusses, warnte, die USA verfügten nicht "über einen unbegrenzten Vorrat", wie der Sender CNN berichtete. Die Iraner seien in der Lage, eine große Anzahl an Schahed-Drohnen und Mittel- und Kurzstreckenraketen herzustellen und verfügten über riesige Vorräte, sagte der frühere Kampfpilot und Astronaut demnach weiter.

Das werde irgendwann zu einem "mathematischen Problem" und die USA müssten sich fragen, wie sie die Munition für ihre Luftabwehr wieder aufstocken könnten, zitierte ihn CNN weiter. Die USA setzen im Krieg gegen den Iran unter anderem Luftabwehrsysteme der Typen Patriot und THAAD ein. Letzteres dient vor allem zum Abfangen ballistischer Raketen.

 05:49

USA versenkt 17 Iran-Schiffe

Bisher hat das US-Militär nach eigenen Angaben 17 iranische Schiffe, darunter ein U-Boot, zerstört. Zudem hat es fast 2.000 Ziele im Iran angegriffen, erklärt das US-Zentralkommando. "Heute ist kein einziges iranisches Schiff im Arabischen Golf, in der Straße von Hormus oder im Golf von Oman unterwegs", sagt Zentralkommando-Chef Brad Cooper in einem auf X veröffentlichten Video.

 05:48

Syrien verstärkt Grenzen

Syrien hat seine Grenze zum Libanon mit Raketeneinheiten und Tausenden Soldaten verstärkt. Das syrische Verteidigungsministerium erklärte am Mittwoch, die Armee habe ihre Präsenz entlang der Grenzen zum Libanon und zum Irak ausgebaut. Dies geschehe im Rahmen von Bemühungen zum Schutz und zur Kontrolle der Grenzen angesichts des eskalierenden regionalen Konflikts. Acht syrische und libanesische Sicherheitskreise bestätigten der Nachrichtenagentur Reuters, dass zu den Verstärkungen auch Raketenwerfer gehören.

 05:48

Hisbollah schießt zurück

Die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon wiederum hat eigenen Angaben zufolge den israelischen Marinestützpunkt in Haifa im Norden Israels mit Raketen angegriffen. Die Miliz erklärte am Dienstag, sie habe den Stützpunkt als Reaktion auf israelische Angriffe auf libanesische Dörfer und südliche Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut mit einer "Salve hochwertiger Raketen" attackiert. Die israelische Armee erklärte kurz darauf, mehrere anfliegende Geschosse seien entdeckt und die meisten davon abgeschossen worden.

 05:48

Israel weitet Angriffe aus

Israels Armee nach eigenen Angaben in der Nacht auf Mittwoch eine "breite Welle" von Angriffen auf iranische "Abschussanlagen, Luftabwehrsysteme und weitere Infrastruktur" gestartet, erklärte die israelische Armee am Mittwochmorgen. Zuvor hatte Teheran Israel nach israelischen Angaben mit einer massiven Angriffswelle überzogen und Ziele in Kuwait, den VAE und Saudi-Arabien angegriffen.