Obama: Kampf gegen Elfenbeinschmuggel

Gefährdete Arten

Obama: Kampf gegen Elfenbeinschmuggel

Er habe Angst, es selbst zu erleben, wie wild lebende Elefanten aussterben.

Die US-Regierung will ihre Bemühungen im Kampf gegen den illegalen Elfenbeinhandel verstärken. Das erklärte US-Präsident Barack Obama in einem Interview, dass er anlässlich des Wild Wildlife Days am Donnerstag der Tierschutzorganisation "Humane Society" gab. "Momentan besteht das Risiko, dass ich es selbst noch erlebe, wie wild lebende Elefanten aussterben", sagte der 54 Jahre alte Obama.

Stärkung der Strafverfolgungsbehörden
Um die Tiere in Zukunft besser zu schützen, wollen die USA in Zukunft enger mit den Behörden jener Länder zusammenarbeiten, in denen noch Elefanten in freier Wildbahn leben, vor allem in Afrika. Durch Stärkung der Strafverfolgungsbehörden sollen bewaffnete Milizen in Afrika bekämpft werden.

Diese betreiben einen Großteil der Wilderei in diesen Ländern, um sich mit dem erbeuteten Elfenbein zu finanzieren. "Ich werde alles tun, was ich kann, um die Elefanten zu schützen", erklärte Obama. "Sollte dies nicht gelingen, wird die Welt ein dunklerer Ort."

Illegales Elfenbein
Bereits im September vergangenen Jahres hatten sich die Vereinigten Staaten und China darauf geeinigt, Import und Handel von Elfenbein nahezu komplett zu verbieten. China ist der weltweit größte Markt für illegales Elfenbein. Alleine 2015 wurden laut Angaben des Internationalen Tierschutzfonds 32 Tonnen gewildertes Elfenbein beschlagnahmt.

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