Gewalt gegen Hispanic

Polizisten schießen Unbewaffneten nieder

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Mann hatte Hand in Handtuch gewickelt - Cops schossen ihm in den Kopf.

Wieder sorgt ein Fall von polizeilicher Gewalt in den USA für Schlagzeilen. In Los Angeles sollen Beamten einen unbewaffneten Mann in den Kopf geschossen und dabei lebensgefährlich verletzt haben.

Der Vorfall ereignete sich am helllichten Tag im Viertel Los Feliz. Der 40-jährige Lateinamerikaner soll seine in einem Handtuch gewickelte Hand gehoben und die Polizisten um Hilfe gebeten haben. Die Beamten sahen sich dadurch aber bedroht. Einer der Polizisten stieg aus seinem Auto auf und forderte den Mann auf, seine Waffe fallen zu lassen. Als er dies nicht tat, eröffnete der Beamte das Feuer. Insgesamt viermal wurde auf den Lateinamerikaner geschossen.

Nachdem der Mann niedergestreckt wurde, leisteten die Politzisten keine Hilfe, sondern legten ihn zuerst auf den Rücken und legten ihm Handschellen an. Das zeigt ein von einem Video, das von einem Anrainer aufgenommen wurde.

Die Polizei von Los Angeles spricht derweil von einer „Standardprozedur“ der Polizisten. Diese hätten richtig gehandelt.

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