Soziale Netzwerke blockiert, um Demos zu

Proteste, Polizeigewalt & Festnahmen: Chaos-Wahl in Weißrussland

Weißrussland Wahlen
© Sergei GAPON / AFP
Lukaschenko, den Kritiker als "letzten Diktator Europas" bezeichnen, strebt eine sechste Amtszeit an.  Überschattet wurde die Wahl von Protesten, Polizeigewalt und Festnahmen.
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Die ehemalige Sowjetrepublik Weißrussland (Belarus) hat am Sonntag unter dem Eindruck massiver Polizeigewalt einen neuen Präsidenten gewählt. Der Wahltag selbst verlief anfangs ruhig. Bürger, Regierungsgegner und Medien beklagten jedoch massive Internet-Probleme. Die Opposition hatte seit Tagen vor einer Abschaltung gewarnt.

Die Behörden wollten verhindern, dass sich Protest organisiert, hieß es. Viele regierungskritische Portale waren gar nicht mehr aufrufbar. Selbst Korrespondenten russischer Staatsmedien beklagten, dass nichts mehr funktioniere. Die Bewegung "Ein Land zum Leben" der politisch unerfahrenen Kandidatin Swetlana Tichanowskaja veröffentlichte Augenzeugenberichte über Wahlfälschungen.

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