Nach Jet-Abschuss
Putin: "Das wird die Türkei noch bereuen"
Die russische Regierung hat auf den Abschuss des russischen Su-24-Kampfjets mit harten Strafmaßnahmen geantwortet. Bei seiner Rede zur Lage der Nation hat Präsident Wladimir Putin nun der Türkei massiv gedroht: "Ein Verrat ist immer eine Schmach. Wir wissen ganz genau, wer unseren Flieger abgeschossen hat", sagte Putin. "Wer glaubt, dass es bei Wirtschaftssanktionen bleibt, der irrt sich gewaltig."
Der Kreml sei bereit gewesen über sensible Fragen zu diskutieren, doch die türkische Regierung habe das abgelehnt. "Vielleicht weiß nur Allah, warum sie das gemacht haben. Allah beschloss, die regierende Clique in der Türkei zu bestrafen, und hat sie um den Verstand gebracht", sagte Putin
"Verbrecherisches Business mit Verbrechern"
Putin holte noch weiter gegen die Türkei aus: "Die Banditen dürfen keinen Unterschlupf bekommen." Es dürfe kein "verbrecherisches Business mit den Verbrechern" geben, so der russische Präsident. "Wir wissen, wer sich in der Türkei das Geld in die Taschen steckt." Er wisse zudem, dass sich Terror-Kämpfer in der Türkei versteckt haben, die in den neunziger und 2000er Jahren von dort aus tätig waren.
Terrorgefahr
Putin warnte außerdem vor der bestehenden Terrorgefahr aus Syrien. Am Anfang seiner Rede erinnerte er in Moskau an die Anschläge, die in den vergangenen Jahren Russland getroffen haben. "Eine besondere Gefahr geht heute von den Kämpfern aus, die sich in Syrien angesammelt haben", sagte er vor Amts- und Würdenträgern im Kreml. Eine Schweigeminute erinnerte an die gefallenen Soldaten und russichen Bürger, die durch Terrorismus gestorben sind.
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