Rettung von zwölf Tieren aus "schlimmstem Zoo Europas" läuft

Albanien

Rettung von zwölf Tieren aus "schlimmstem Zoo Europas" läuft

Behörden mussten Safari Park Zoo aufbrechen.

Die Rettung von zwölf verwahrlosten Tieren aus dem Safari Park Zoo in Fier, Albanien, durch ein Vier-Pfoten-Team verzögerte sich, weil der Besitzer nicht erschien. Da der gesundheitliche Zustand der Tiere bereits sehr schlecht sei, beschlossen Polizei und das albanische Ministerium für Tourismus und Umwelt, den Zoo aufzubrechen, berichtet der Verein Vier Pfoten in seiner Aussendung. Derzeit würden die Zootiere – darunter drei Löwen, eine dreibeinige Bärin und ein Zebra – von den Vier-Pfoten-Tierärzten sediert, medizinisch erstversorgt und auf den Transport vorbereitet.

"Die albanischen Behörden haben sehr schnell gehandelt. Es war auch schon höchste Zeit. Jetzt arbeiten wir auf Hochdruck, um die Tiere noch heute nach Tirana bringen zu können", sagt Ioana Dungler, Einsatzleiterin vor Ort und Leiterin des Wildtierbereichs bei Vier Pfoten. "Dort sind sie sicher, und wir können sie mit Futter und medizinischer Betreuung versorgen. Ihre Genesungszeit werden wir nutzen, um permanente Lösungen für die geretteten Tiere zu finden."

Insgesamt zwölf Wildtiere stehen auf der Rettungsliste. Alle drei Löwen, eine dreibeinige Bärin, ein Zebra, ein Fuchs, ein Wasserbock, eine Schildkröte, ein Rothirsch und drei Damhirsche sollen mithilfe von Vier Pfoten so bald wie möglich ein neues, artgemäßes Leben führen.



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