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Rom und Madrid verbieten Leerverkäufe

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Nach Kurseinbrüchen an den Börsen.

Italiens Finanzmarktaufsicht Consob hat Leerverkäufe der Aktien von 85 Unternehmen verboten, nachdem die Kurse an der Mailänder Börse um 17 Prozent eingebrochen sind.

Zu den betroffenen Firmen zähle UniCredit, Intesa Sanpaolo, Eni und Enel, teilte Consob am Donnerstagabend mit. Der stärkste Kursrückgang in der Mailänder Börsengeschichte wird auf die Coronavirus-Epidemie zurückgeführt.

Das Verbot gelte für diesen Freitag. Auch in Spanien wurden Leerverkäufe von 69 Firmen-Aktien verboten, um einen Massenverkauf der Wertpapiere dieser Unternehmen zu verhindern.

Das Verbot gelte für alle Papier, die am Donnerstag mehr als zehn Prozent nachgegeben und alle illiquiden Aktien, die um mehr als 20 Prozent gefallen seien. Der spanische Börsenindex IBEX gab am Donnerstag über 14 Prozent nach, der größte je gemessene Verlust an einem Tag.

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