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Vorstoß in Italien

Salvini will Vergewaltiger kastrieren lassen

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Ein brutale Gruppenvergewaltigung in Palermo schockt Italien. 

Diese Horror-Tat sorgt in ganz Italien für Entsetzten. In Palermo wurde eine 19-jährige frau von sieben Männern vergewaltigt.  Chats und Handyvideos der Angeklagten lassen laut Staatsanwaltschaft darauf schließen, dass die Männer die Gewalttat als eine Art Zeitvertreib angesehen hätten. Sie hätten keinerlei Unrechtsbewusstsein gezeigt und wären nach der Tat gemeinsam in ein Restaurant gegangen.

Als Reaktion auf diesen brutalen Übergriff hat die rechtsnationale Lega von Matteo Salvini eine Unterschriftensammlung für ein neues Gesetzesvorhaben gestartet. Darin soll festgelegt werden, dass bei verurteilten Sexualstraftätern neben Freiheitsstrafen auch die chemische Kastration zur Anwendung kommen kann. Dabei wird ein Medikament verwendet, das das Sexualhormon Testosteron unterdrückt.

Salvini unterstützt die Initiative und äußerte, dass Gefängnisstrafen in solchen Fällen nicht ausreichen würden. Der derzeitige Gesetzentwurf sieht jedoch nur die freiwillige, nicht die zwangsweise Verabreichung des Medikaments vor, sodass die abschreckende Wirkung der chemischen Kastration eingeschränkt bleiben dürfte.

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