USA-Sturm

Mehr als 430.000 Menschen zeitweise ohne Strom

Schwerer Sturm zog über den Nordosten der USA hinweg

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Sturm richtete große Schäden im Nordosten der USA an.

Boston. Teile der Ostküste der USA sind von einem schweren Herbststurm heimgesucht worden. Im Bundesstaat Massachusetts beschädigte das Unwetter Stromleitungen und knickte Bäume um, wie örtliche Behörden mitteilten. Ob es Verletzte oder größere Schäden gegeben hat, war zunächst nicht bekannt.

US-Medien warnten unter Berufung auf Wetterexperten vor der möglichen Entstehung eines besonderen und schweren Sturms, einem sogenannten "Bombenzyklon". In der Nacht auf Donnerstag waren nach Angaben des Portals "poweroutage.us" zeitweise mehr als 430.000 Haushalte in acht Bundesstaaten zwischenzeitlich ohne Strom. In Massachusetts allein waren rund 194.000 Haushalte betroffen, wie eine Karte der Katastrophenschutzbehörde des Bundesstaats zeigte. Wie lange die Stromausfälle dauerten, geht aus den Daten nicht hervor.

Auch die US-Ostküstenmetropole New York wurde von stärkeren Winden und stundenlangem Dauerregen getroffen. Auf den Flughäfen der Großstadt kam es zu Verspätungen, der Betrieb wurde jedoch nicht eingestellt. Am Flughafen in Boston wurden nach Angaben der Zeitung "Boston Globe" Windgeschwindigkeiten von mehr als 110 Stundenkilometern gemessen - in der Stadt Provincetown seien es sogar mehr als 140 gewesen.

Starke Regenfälle und Windböen werden auch am Donnerstag im Nordosten des Landes erwartet, wie der US-Wetterdienst mitteilte. Dabei werden Böen mit Geschwindigkeiten von rund 100 Stundenkilometern erwartet. Stürme sind an der US-Küste im Herbst keine Seltenheit

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