Bin-Ladens Tod soll verfilmt werden

Blockbuster geplant

Bin-Ladens Tod soll verfilmt werden

Steven Spielberg soll mit Ex-Navy Soldat in Verhandlungen stehen.

Ein Angehöriger der US-Spezialkräfte Navy Seals wird einen Augenzeugenbericht über die Tötung von Terrorchef Osama bin Laden veröffentlichen. Offiziell erscheinen wird das Buch zum schicksalhaften Datum des 11. September

Der unter dem Peudnoym Mark Owen schreibende Autor wurde mittlerweile vom rechtskonservativen TV-Sender Fox News enttarnt. Matt Bissonette (36) soll als einer der ersten im zimmer gewesen sein, in dem der Terropate Osama bin Laden kurz darauf starb.

Das Buch soll "Missverständnisse über den Militäreinsatz gegen Bin Laden" im Mai 2011 in Pakistan ausräumen, hieß es vom Verlag. Co-Autor ist der Journalist Kevin Maurer. Ein Militärvertreter sagte, das Buch sei der Armee nicht vorgelegt worden, um die Veröffentlichung geheimer Informationen auszuschließen.

Alptraum oder genialer Coup
Da seine Identität nicht mehr geheim ist, geht Bissonette ein hohes Risiko ein. Als "Verräter" drohen ihm nicht nur ehemalige Navy-Kollegen und rachsüchtige Taliban- und Al-Kaida-Schergen, sondern nicht zuletzt auch ein Strafprozess wegen Weitergabe geheimer Informationen.

Auszahlen könnte sich das für Bissonette trotzdem. Die Filmindustrie hat Interesse angemeldet, und zwar nicht irgendjemand: Hollywood Schwergewicht Steven Spielberg soll mit dem Ex-Navy-Soldaten in Verhandlungen über einen möglichen "Mega-Deal" stehen.
Denn dass es sich mit diesem Stoff um einen garantieren Mega-Blockbuster handeln wird, dürfte allen klar sein.

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