Streit um die Bin Laden-Pornos

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Streit um die Bin Laden-Pornos

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Die CIA will nicht preis geben, welche Sex-Filme der Terror-Fürst ansah.

Am 2. Mai 2011 stürmte eine Elite-Einheit der US-Navy Seals das Versteck von Terror-Fürst Osama bin Laden. Sie erschossen den Al-Kaida-Chef und stellten Computer, Datenträger, Dokumente und Bücher sicher. Als das Material gesichtet wurde, folgte die große Überraschung: Osama bin Laden nannte eine gigantische Porno-Sammlung sein Eigen - die Rede ist von tausenden Dateien.

Ärger droht
Jetzt droht der CIA Ärger, denn der Geheimdienst, will nicht bekanntgeben, um welche Sex-Filmchen es sich handelte. Ein Unding in den Augen zahlreicher Journalisten, die sich jetzt auf den "Freedom of Information Act" berufen, um an die Informationen zu bekommen.

David Covucci, Redakteur des Online-Magazins "BroBible", hat bereits im Mai die Herausgabe der Porno-Details verlangt. "Wir sind Erwachsene. Wir können damit umgehen. Und wir würden gerne wissen, auf welche Pornos der gesuchteste Mann der Welt sich einen runtergeholt hat." Die Anfrage wurde abgelehnt. Auf eine erneute Anfrage von "Vice News" wurde nicht mal mehr geantwortet.

"Anstandsgründe"
Offenbar will die CIA die Porno-Infos aus "Anstandsgründen" nicht veröffentlichen. Deswegen beruft man sich auf Bundesgesetze, die es verbieten, dass die CIA "obszönes oder Gewalt-verherrlichendes Material" veröffentlicht.

Man darf gespannt sein, wie es in dem Porno-Streit weitergeht.

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