Blutiger Krieg

Syrien: Eine Million auf der Flucht

von
Syrien
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Blutiger Bürgerkrieg: Israel schließt militärisches Eingreifen nicht aus.
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Jetzt schlägt das UNO-Flüchtlingshochkommissariat Alarm. Allein am syrisch-libanesischen Grenzübergang Masnaa stauten sich am Samstag in Viererreihen Flüchtlingskonvois. Der Kontrollpunkt ist etwa 50 Kilometer von Damaskus entfernt. 60.000 syrische Flüchtlinge sind bereits im Libanon. In den vergangenen 24 Stunden kamen rund 30.000 dazu.

Ebenso katastrophal die Lage in der Türkei: 43.000 Syrer sind offiziell registriert, die Dunkelziffer ist aber deutlich höher. Ebenso dramatisch die Lage in Jordanien und im Irak: Der irakische Ministerpräsident Nuri al-Maliki hat einen dringenden Hilfs-Appell an die UNO gerichtet.

EU-Außenminister wollen Druck auf Assad erhöhen
Außenminister Michael Spindelegger versprach im Interview, dass Österreich seine Hilfe für die syrische Zivilbevölkerung von 250.000 Euro auf eine Million Euro vervierfachen wird. Unterdessen wird der Druck auf Assad immer stärker. Die EU-Außenminister wollen bereits am Montag weitere Sanktionen gegen Syrien beschließen. Dreißig Personen aus dem Assad-Umfeld sowie weitere drei syrische Firmen werden auf die Sanktionsliste gesetzt. Dazu friert die EU Gelder auf ausländischen Konten ein.

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