Nach Attentat in Ankara:

Toter Botschafter wird nach Russland gebracht

Vertreter von Regierung, Diplomaten und religiöse Würdenträger bei Zeremonie am Flughafen von Ankara.

Nach dem tödlichen Attentat auf den russischen Botschafter Andrej Karlow in Ankara wird die Leiche des Diplomaten zurück in die Heimat gebracht. An einer Zeremonie nahmen am Dienstag am Flughafen in Ankara Vertreter der türkischen Regierung, Diplomaten und religiöse Würdenträger teil. Die Witwe Karlows nahm unter Tränen Abschied von ihrem ermordeten Ehemann, wie auf Fernsehbildern zu sehen war.

Beim Weg zum Sarg, auf dem eine russische Flagge lag, wurde Karlows Witwe von ihrem Sohn begleitet. Der Sarg wurde anschließend in ein russisches Flugzeug verladen.

Nach der Ermordung Karlows bekundete Papst Franziskus dem russischen Präsidenten Wladimir Putin seine Anteilnahme. Sein Beileid gelte vor allem der Familie Karlows, hieß es in einem am Dienstag verbreiteten Kondolenztelegramm von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin an Putin. Franziskus versichere den russischen Präsidenten "und das ganze Volk der Russischen Föderation seines Gebets und seiner geistlichen Verbundenheit in dieser Zeit".
 



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