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Trump räumt "gewaltige Probleme" in Utah ein

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Republikanischer Präsidentschaftskandidat gibt Medien Schuld.

Der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat Schwächen seines Wahlkampfs in dem üblicherweise republikanischen US-Bundesstaat Utah eingeräumt. Das war ein seltener Moment, in dem der normalerweise sehr selbstsicher auftretende Trump so etwas wie Bedenken äußerte. "Wir haben gewaltige Probleme in Utah", sagte Trump am Donnerstag.

Schuld seien falsche Berichte über seine Kandidatur, so Trump vor evangelikalen Christen, die er um Unterstützung in wichtigen Bundesstaaten wie Ohio, Florida oder Virginia bat. Der New Yorker Geschäftsmann hat wiederholt Medien unredliche Methoden vorgeworfen.

Utah: Clinton und Trump liegen gleichauf

Utah ist normalerweise eine sichere Bank für die Republikaner. Einer Umfrage von SurveyUSA aus dem Juni zufolge lagen Trump und seine Gegenkandidatin von den Demokraten, Hillary Clinton, gleichauf. Andere Institute sehen Trump zwar vorn, allerdings nicht mit dem Abstand, der für republikanische Kandidaten in dem Bundesstaat üblich sind.

Zuletzt hatte Trump mit zweideutigen Äußerungen, Rivalin Clinton könne womöglich mit Hilfe von Waffenbesitzern gestoppt werden, für Empörung gesorgt. Am Mittwoch legte er nach und bezeichnete US-Präsident Barack Obama als Gründer der Terrororganisation Islamischer Staat (IS).
 

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