Trump stellt sich hinter Kavanaugh

Vorwurf der Vergewaltigung

Trump stellt sich hinter Kavanaugh

Trump attackiert Demokraten wegen Debatte um Supreme-Court-Kandidaten-Kandidaten.

US-Präsident Donald Trump hat die oppositionellen Demokraten in der Debatte über den Vorwurf einer versuchten Vergewaltigung gegen den geplanten Supreme-Court-Richter Brett Kavanaugh scharf attackiert. Trump warf den Demokraten am Dienstag erneut vor, sie hätten die Vorwürfe gegen Kavanaugh viel früher an die Öffentlichkeit bringen können und nicht erst ganz zum Schluss des Prozederes von Kavanaughs Berufung.

Trump schipft auf Demokraten

"Sie sind lausige Politiker, aber sich querstellen - das können sie sehr gut", sagte Trump am Dienstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Polens Staatspräsident Andrzej Duda in Washington.

Kavanaugh soll nach dem Willen von Trump als Richter an das höchste US-Gericht aufrücken. Der US-Präsident hat den erzkonservativen und umstrittenen Juristen für den Schlüsselposten vorgeschlagen. Kurz vor der Entscheidung des US-Senats über die Personalie waren jedoch schwere Vorwürfe gegen Kavanaugh ans Licht gekommen.

Versuch der Vergewaltigung

Eine Professorin aus Kalifornien behauptet, Kavanaugh habe versucht, sie nach einer Schülerparty Anfang der 1980er-Jahre zu vergewaltigen. Sie hatte sich mit ihrer Geschichte schon vor Wochen vertraulich an eine demokratische Abgeordnete gewandt und sich zuletzt per Medieninterview öffentlich zu Wort gemeldet.


Kavanaugh bestreitet die Vorwürfe energisch. Er wie auch die Frau sollen nun kommenden Montag vor einem Ausschuss des US-Senats zu der Sache Stellung nehmen. Die abschließende Entscheidung des Senats über Kavanaughs Berufung hätte eigentlich in einigen Tagen fallen sollen. Nun ist ungewiss, wie es mit ihm weitergeht.

Trump sagte, ihm tue Kavanaugh sehr leid - auch dessen Frau und Kinder. Der Richter habe nicht verdient, was ihm derzeit widerfahre.
 

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