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Truppenrückzug bis Ende März geplant

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Weiterer Gefangenenaustausch noch in diesem Monat.

Die Teilnehmer der Friedensgespräche haben sich außerdem auf einen Truppenrückzug aus drei umstrittenen Gebieten bis Ende März geeinigt, wie aus der am Montagabend in Paris veröffentlichten gemeinsamen Abschlusserklärung hervorgeht.

Des Weiteren sollen Übergangsstellen geschaffen und der OSZE eine umfassende Kontrolle des Konfliktgebietes ermöglicht werden. Und noch in diesem Monat soll ein weiterer Gefangenenaustausch zwischen Russland und der Ukraine stattfinden, wie der ukrainische Präsident Selenskyj mitteilte.

Zentraler Punkt zur Deeskalation der Lage soll nach Angaben von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel die Vorbereitung von Lokalwahlen in den von russischen Separatisten kontrollierten Gebieten der Ostukraine sein. "Es gibt den guten Willen, auch schwierige Fragen zu lösen", sagte Merkel nach dem mehrstündigen Treffen des Quartetts in Paris.

Sie sei mit dem Treffen "sehr zufrieden". Das sogenannte Normandie-Format tagte erstmals seit mehr als drei Jahren. Zudem trafen Selenskyj und sein russischer Amtskollege Wladimir Putin zum ersten Mal persönlich aufeinander. Russland unterstützt die Separatisten in der Ostukraine. Bei dem russisch-ukrainischen Konflikt sind seit 2014 rund 13.000 Menschen gestorben.

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