Raisi Putin

Kooperationsvertrag unterzeichnet

Russisch-iranischer Energie-Schulterschluss vor Putin-Besuch

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Gazprom und NIOC unterzeichneten einen 40 Milliarden Dollar schweren Kooperationsvertrag.

Kiew (Kyjiw)/Moskau/Ankara. Unmittelbar vor dem Besuch von Russlands Präsidenten Wladimir Putin in Teheran hat der Staatskonzern Gazprom mit dem Nationalen Iranischen Ölunternehmen NIOC einen rund 40 Milliarden Dollar (39,48 Mrd. Euro) schweren Kooperationsvertrag unterzeichnet. Wie die Nachrichtenagentur des iranischen Ölministeriums, Shana, am Dienstag mitteilte, unterzeichneten die Chefs beider Konzerne bei einer Online-Zeremonie eine entsprechende Absichtserklärung.

Demnach erhält das NIOC Unterstützung von Gazprom bei der Entwicklung von zwei Gas- und sechs Ölfeldern. Der russische Konzern werde auch am Abschluss von Flüssiggas-Projekten sowie beim Bau von Pipelines für den Gasexport beteiligt.

Iran verfügt über die zweitgrößten Gasvorkommen der Welt

Der Iran verfügt nach Russland über die zweitgrößten Gasvorkommen der Welt. US-Sanktionen haben das Land aber von Technologien abgeschnitten und die Entwicklung des Gas-Exportgeschäfts eingeschränkt. Die USA hatten sich unter dem früheren Präsidenten Donald Trump einseitig aus dem Atomabkommen mit dem Iran zurückgezogen und wieder Strafmaßnahmen in Kraft gesetzt. Der Krieg in der Ukraine wirkt sich auf den weltweiten Öl- und Gasmarkt aus, die Preise sind in die Höhe geschossen.

Putin wurde am Dienstag in Teheran zu Gesprächen mit der iranischen Führung erwartet. Es wäre seine erste Reise außerhalb von Ländern der ehemaligen Sowjetunion seit dem russischen Einmarsch in der Ukraine am 24. Februar. In Teheran sollte es auch die seitdem erste direkte Begegnung Putins mit dem Vertreter eines Nato-Lands geben: Mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan will Putin über ukrainische Getreide-Exporte über das Schwarze Meer sowie über die Lage in Syrien beraten. Putins Reise in den Iran unterstreicht Beobachtern zufolge die Bemühungen des russischen Präsidenten, unter dem Druck westlicher Sanktionen engere Verbindungen zum Iran sowie zu China und Indien aufzubauen.

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