Flüchtlinge

Kämpfe im Irak

UNHCR warnt vor neuer Flüchtlingswelle

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Armee will Mossul zurückerobern - Neue Flüchtlingswelle droht.

Die Hilfsorganisation UNHCR hat vor einer weiteren Massenflucht im Irak gewarnt. Sie drohe, wenn die Armee im Kampf gegen die Extremistenmiliz IS die Millionenstadt Mossul zurückerobern wolle, sagte UNHCR-Vertreter Bruno Geddo. Seine Organisation bereite sich bereits darauf vor und habe Standorte für Flüchtlingslager ausgemacht. Der Platz werde aber nicht für alle reichen.

Unter IS-Herrschaft
Der sogenannte Islamische Staat (IS) hatte im vergangenen Jahr weite Teile Syriens und des Nordirak überrannt und Mossul eingenommen. Die meisten Bewohner leben nach wie vor dort und dürfen die Stadt auf Geheiß der Extremisten nicht verlassen. Im Irak gibt es bereits jetzt 3,2 Millionen Menschen, die innerhalb des Landes auf der Flucht sind. Das entspricht etwa einem Zehntel der Bevölkerung.

Aus dem Irak stammen auch viele der Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen. Bis Oktober reisten nach offiziellen Angaben fast 60.000 Menschen aus dem Land in die Bundesrepublik ein.
 

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