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Usutu-Virus-Infektionen in Adria-Urlaubsort entdeckt

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Die beiden Fälle wurden im Rahmen von Routinekontrollen beim Blutspenden entdeckt.

Italien. In der italienischen Region Friaul-Julisch Venetien wurden zwei Fälle des Usutu-Virus nachgewiesen, wie italienische Medien berichten. Der Erreger wurde entdeckt, weil die abgegebenen Blutspenden in Norditalien derzeit wegen des West-Nil-Ausbruchs in der Region gesondert daraufhin untersucht werden. Die Tests schlagen auch beim Usutu-Virus an. Einer der Blutspender sei aus dem Urlauber-Ort Lignano und der andere komme aus Tricesimo (nördlich von Udine).

Betroffene sind asymptomatisch

Die beiden Betroffenen sind asymptomatisch, wie es in Berichten heißt. Ähnlich wie das West-Nil-Virus wird auch der Usutu-Virus durch Mückenstiche übertragen.

"Eine Infektion des Menschen durch das Usutu-Virus verläuft meist ohne Krankheitszeichen, daher bleibt sie meistens unentdeckt. Vereinzelt findet sich eine milde Symptomatik wie z. B. Fieber und Hautausschlag", heißt es auf der Ages (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) Homepage dazu.

Eine spezifische Therapie für Infektionen mit dem Usutu-Virus gibt es derzeit nicht. Die symptomatische Therapie richtet sich gegen allfällig auftretende Symptome.

Als Präventivmaßnahme gilt es in Regionen, in denen das Usutu-Virus endemisch ist – in Österreich sind dies die Bundesländer Wien, Niederösterreich, Burgenland und Teile der Steiermark – Mückenstiche so weit wie möglich zu vermeiden.

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