Elfenbeinküste

Konflikt

Weitere Unruhen in Cote d'Ivoire

Beim Angriff auf Unterstützer von Outtara gibt es einen Toten.

 Beim Sturm der Parteizentrale eines Oppositionspolitikers durch Sicherheitskräfte ist am Dienstag in Cote d'Ivoire (Elfenbeinküste) nach UNO-Angaben mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Polizei und Streitkräfte stehen größtenteils zum bisherigen Präsidenten Laurent Gbagbo, der sich nach seiner Wahlniederlage weigert, sein Amt niederzulegen. Das angegriffene Gebäude beherbergte die Parteizentrale von Henri Konan Bedie, der den international anerkannten Wahlsieger Alassane Ouattara unterstützt.

Sicherheitskräfte hätten in der Früh das Gebäude beschossen und bis zu 130 Menschen festgenommen, sagte der Chef des örtlichen UNO-Menschenrechtsbüros, Simon Munzu. Außerdem seien seine Mitarbeiter daran gehindert worden, sich den Ort des Geschehens selbst anzuschauen. Laut Zeugenaussagen hatten die Sicherheitskräfte gegen 05.30 Uhr mit automatischen Gewehren das Feuer auf das Haus eröffnet und es rund 20 Minuten lang beschossen.



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