Weiteres Todesopfer nach Kuba-Jetcrash

Verletzte im Spital gestorben

Weiteres Todesopfer nach Kuba-Jetcrash

Opferzahl ist auf 111 Tote gestorben nach dem Tod einer Verletzten: Zwei andere Überlebende sind weiter in Lebensgefahr.  

Nach dem Flugzeugabsturz in Kuba ist eine der drei überlebenden Frauen an ihren schweren Verletzungen gestorben.

Damit stieg die Zahl der Toten des Unglücks auf 111, wie das Gesundheitsministerium in Havanna am Montag mitteilte.

Die 23-Jährige war eine von drei Kubanerinnen, die den Absturz am Freitag zunächst überlebt hatten. Sie wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Ihr Zustand sei "extrem kritisch" gewesen und habe sich in der Klinik nicht verbessert, hieß es am Montag in einer im Staatsfernsehen verlesenen Erklärung des Gesundheitsministeriums.

Die beiden anderen Überlebenden schweben demnach weiter in Lebensgefahr. Die Boeing 737-200 war am Freitag kurz nach ihrem Start in Havanna mit 107 Passagieren und sechs Besatzungsmitgliedern abgestürzt. Augenzeugen zufolge hatte der Pilot erfolglos versucht, eine Notlandung vorzunehmen. Ziel des Inlandsflugs war die 670 Kilometer östlich gelegene Stadt Holguin. Es war das schwerste Flugunglück in Kuba seit knapp 30 Jahren.

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