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Meuterei

18 Tote bei Blutbad in honduranischem Gefängnis

Bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen miteinander verfeindeten Banden sind in einem honduranischen Gefängnis mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen.

Das berichtete am Samstag ein Sprecher der honduranischen Polizei. Der Zwischenfall ereignete sich in dem Gefängnis der Stadt Tamara rund 30 Kilometer nördlich der Hauptstadt Tegucigalpa. Weitere Angaben machte der Sprecher zunächst nicht.

In der vergangenen Woche waren im Gefängnis von San Pedro Sula im Norden des Landes acht Häftlinge bei einer bewaffneten Auseinandersetzung getötet worden. Danach wurden Dutzende von Gefangenen in das Gefängnis von Tamara überführt. Die Polizei geht nach lokalen Medienberichten vom Samstag davon aus, dass dies eine Revolte ausgelöst haben könnte. Die Gefängnisse von Honduras gelten als hoffnungslos überbelegt.

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