Anthrax-Alarm in Indonesien

Bereits 750 erkrankt

Anthrax-Alarm in Indonesien

Im Osten Indonesiens sind drei Dörfer wegen Milzbrandgefahr unter Quarantäne gestellt worden. Zuvor waren mehr als 750 Menschen nach dem Verzehr von Büffelfleisch erkrankt, das mit dem Milzbranderreger verseucht war, wie ein Behördenvertreter des Bezirks Ende auf der Insel Flores am Dienstag mitteilte.

Die Veterinärbehörde teilte mit, Mitarbeiter mit rund 20.000 Dosen Impfstoff für Vieh seien in das Gebiet entsandt worden. Auch im Nachbarbezirk Sikka werde geimpft, um eine Ausbreitung der Erkrankung zu verhindern.

Normalerweise nur bei Tieren
Der auch als Anthrax bekannte Milzbrand ist eine Infektionskrankheit, die normalerweise Vieh befällt, aber auch auf den Menschen übertragen werden kann. Im April waren fünf Menschen auf der indonesischen Insel Sumba gestorben, nachdem sie infiziertes Fleisch gegessen hatten.

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