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Yemenia-Unglück

Airbus-Absturz: Leichen im Meer gefunden

Einige der geborgenen Absturzopfer seien Europäer.

Tansanische Fischer haben vor einer Inselgruppe im Indischen Ozean Leichen gefunden, bei denen es sich um Opfer des Flugzeugabsturzes des Air Yemenia-Airbusses vor den Komoren handeln soll. Unter den Toten seien auch zwei Kinder, berichtete die tansanische Zeitung "The Citizen" am Mittwoch. "Wir haben bereits eine Suchaktion gestartet, um mehr Leichen zu bergen", sagte Manzie Mangochie, Leiter der Bezirksverwaltung von Mafia Island.

Einige der geborgenen Toten seien Europäer, andere Afrikaner, hieß es weiter. Die französische Botschaft in Daressalam wurde über den Leichenfund informiert, ebenso die Luftaufsicht der Komoren, damit die Suche nach den Absturzopfern auf den tansanischen Bereich des Indischen Ozeans ausgedehnt werden kann.

Beim Absturz des Airbusses beim Landeanflug auf die Komoren waren am 30. Juni fast alle der mehr als 150 Passagiere und Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen. Nur ein zwölfjähriges Mädchen überlebte das Unglück.



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