Yemenia-Unglück

Airbus-Absturz: Leichen im Meer gefunden

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Einige der geborgenen Absturzopfer seien Europäer.

Tansanische Fischer haben vor einer Inselgruppe im Indischen Ozean Leichen gefunden, bei denen es sich um Opfer des Flugzeugabsturzes des Air Yemenia-Airbusses vor den Komoren handeln soll. Unter den Toten seien auch zwei Kinder, berichtete die tansanische Zeitung "The Citizen" am Mittwoch. "Wir haben bereits eine Suchaktion gestartet, um mehr Leichen zu bergen", sagte Manzie Mangochie, Leiter der Bezirksverwaltung von Mafia Island.

Einige der geborgenen Toten seien Europäer, andere Afrikaner, hieß es weiter. Die französische Botschaft in Daressalam wurde über den Leichenfund informiert, ebenso die Luftaufsicht der Komoren, damit die Suche nach den Absturzopfern auf den tansanischen Bereich des Indischen Ozeans ausgedehnt werden kann.

Beim Absturz des Airbusses beim Landeanflug auf die Komoren waren am 30. Juni fast alle der mehr als 150 Passagiere und Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen. Nur ein zwölfjähriges Mädchen überlebte das Unglück.

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Eine Passagiermaschine der staatlichen jemenitischen Linie "Yemenia Air" mit 153 Menschen an Bord ist vor den ostafrikanischen Komoren-Inseln in den Indischen Ozean gestürzt.

Zahlreiche Medienvertreter versammeln sich am Charles de Gaulle-Flughafen in Paris. Zu sehen ist der französische Transport-Minister Dominique Bussereau.

Auch die Angehörigen der Opfer treffen sich in den Hallen des Flughafens.

Die meisten Passagiere waren komorischer Abstammung und waren aus Frankreich auf dem Weg in den Heimaturlaub.

Einige Angehörige zeigen ihren Unmut über die Flugline und den angeblich technisch schlechten Zustand der Airbus-Maschine.

Die Passagiere reisten mit einem Airbus A330 von Paris über Marseille in die jemenitische Hauptstadt Sanaa. Dort stiegen sie in einen Airbus A310 der staatlichen Fluggesellschaft Yemenia Air Richtung Komoren um. Zu sehen ist der Flughafen in Sanaa.

Bei der Unglücksmaschine handelt es sich um einen Airbus A310-300. Dieses Foto zeigt einen beinahe baugleichen Airbus 310-300 der Yemenia Air.

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