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Deutschland

Als Rotkreuz-Mitarbeiter Kinder missbraucht

Der Mann fälschte den Ausweis der Hilfsorganisation. Er bot den Familien eine "zusätzliche Vorsorgeuntersuchung nebst Schutzimpfung" an.

Ein Pädophiler aus dem Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg soll sich als Mitarbeiter des Roten Kreuzes ausgegeben und Kinder bei fingierten Untersuchungen sexuell missbraucht haben. Die Staatsanwaltschaft Konstanz hat gegen den geständigen 28-Jährigen Anklage wegen sexuellen Missbrauchs und gefährlicher Körperverletzung erhoben, wie sie am Mittwoch mitteilte. Er sitzt in Untersuchungshaft.

Mitarbeiter einer Krankenkasse
Der Mann war Mitarbeiter einer Krankenkasse und konnte deshalb auf Daten von Familien mit Kindern im Alter zwischen drei und sieben Jahren zugreifen. Diesen bot er telefonisch eine "zusätzliche Vorsorgeuntersuchung nebst Schutzimpfung" an. Mit einem selbst hergestellten Mitarbeiterausweis der Hilfsorganisation "untersuchte" er 14 Kinder. Nach Angaben der Anklagebehörde betastete er die teilweise unbekleideten Kinder. In zwei Fällen soll er den Kindern eine schmerzhafte Injektion als angebliche Schutzimpfung verabreicht haben. Der Prozess beginnt am 25. August in Konstanz.

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