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Dürre

Bewohner von Los Angeles müssen Wasser sparen

Die zweitgrößte Stadt der USA erlebt die schlimmste Dürre seit 130 Jahren. Es handelt sich um die zweiten derartigen Sparmaßnahmen in der Metropole.

Angesichts der schlimmsten Dürre seit mindestens 130 Jahren hat die Stadtverwaltung von Los Angeles der Wasservergeudung den Kampf angesagt. Seit Dienstag lässt sie sogenannte "Drought Busters" (Trockenheits-Burschen) in den Straßen der zweitgrößten US-Metropole patrouillieren, die die Bevölkerung zum Wassersparen anhalten sollen. So dürfen Gehsteige nicht mehr mit dem Schlauch abgespritzt und Rasenflächen nicht mehr in der Mittagszeit gewässert werden. Restaurants werden angehalten, Gästen nicht mehr unaufgefordert Wasser auf den Tisch zu stellen. Wer die Anordnungen der Stadtverwaltung nicht befolgt, kommt allerdings mit einer Verwarnung davon.

Die Vier-Millionen-Einwohner-Stadt erlebt das trockenste Jahr seit Beginn der Niederschlagsaufzeichnungen vor 130 Jahren. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres fielen nur 8,15 Zentimeter Niederschläge, während der Jahresdurchschnitt bei 38,3 Zentimetern liegt und die größten Niederschläge ohnehin meistens im ersten Halbjahr gemessen werden. Es ist das zweite Mal, dass Los Angeles sich zu derartigen Sparmaßnahmen gezwungen sieht. 1990 konnte der Wasserverbrauch um 34 Prozent gesenkt werden.



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