Die 150 Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana und ihre Hinterbliebenen bekommen vom Schweizer Kanton Wallis eine finanzielle Soforthilfe.
Der Staatsrat hat die Zahlung von 10.000 Franken (rund 10.700 Euro) werde an die Familien der 40 Todesopfer und die 116 Überlebenden gezahlt, die nach dem Brand in der Silvesternacht ins Krankenhaus mussten. Rund 80 von ihnen sind mit schweren Verletzungen weiter im Krankenhaus.
Der Kanton kündigte auch eine Stiftung für Opferhilfe an. Alle Spenden von Privatpersonen und Organisationen würden nach noch zu entwickelnden Modalitäten an die Betroffenen weitergeleitet.
Gleichzeitig beschloss der Kanton wie zuvor schon die Gemeinde Crans-Montana, pyrotechnische Gegenstände in Innenräumen, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind, zu verbieten. Funkensprühende Partyfontänen hatten bei der Silvesterparty nach bisherigen Ermittlungen Schaumstoff an der Decke in Brand gesetzt. Die Flammen breiteten sich in der Bar Le Constellation rasend schnell aus.