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Kein Tsunami

Erdbeben in Indonesien forderte drei Tote

Zwei starke starken Erdbeben haben am Montag die indonesische Insel Sumbawa 350 Kilometer östlich von Bali erschüttert.

In Indonesien sind bei mehreren Erdbeben mindestens drei Menschen getötet und 45 andere verletzt worden. Hauptsächlich betroffen war nach Behördenangaben vom Montag der Osten der Insel Sumbawa in Zentral-Indonesien.

Gebäude zerstört
Zahlreiche Gebäude seien zerstört worden und die Opferzahl könne noch steigen, sagte ein Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums der Nachrichtenagentur Reuters. Zu den eingestürzten Gebäuden gehörte auch ein Krankenhaus.

Zwei Beben
Ein erstes Beben mit einer Stärke von 6,7 wurden gegen Mitternacht rund 50 Kilometer nordwestlich von Raba verzeichnet. Ein zweites folgte in der selben Gegend etwa vier Stunden später mit einer Stärke von 6,8, wie ein Vertreter des meteorologischen Instituts mitteilte.

Nach dem zweiten Beben war eine Tsunami-Warnung herausgegeben worden. Ein schwächeres drittes Beben ereignete sich später vor der Insel Sumatra.

Indonesien liegt in einem Gebiet mit hoher Erdbebenhäufigkeit. Ende 2004 waren bei einem verheerenden Tsunami im Indischen Ozean mehr als 230.000 Menschen in der Region getötet worden, darunter 170.000 Indonesier. Zuletzt waren im September mehr als 20 Menschen bei einem Erdbeben ums Leben gekommen.



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