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Neues Geschäftsfeld

Indische Manager entführten 14-jährigen Buben

Verluste an den Finanzmärkten waren der Auslöser für die Verzweiflungstat der beiden Manager. Die Polizei befreite den Jugendlichen.

Zwei indische Manager haben sich nach Verlusten auf den Finanzmärkten ein neues Geschäftsfeld erschlossen: Kidnapping. Wie indische Medien am Montag berichteten, entführten die Männer in der indischen Hauptstadt Neu Delhi einen 14 Jahre alten Schüler. Zur Unterstützung stellten sie einige Schlägertypen an, wie der lokale Fernsehsender NDTV berichtete.

Für die Freilassung des Buben verlangten die Manager acht Millionen Rupien (126.592 Euro). Die Polizei habe die Bande in einer Vorstadt Neu Delhis aufgespürt, den Teenager befreit und sechs Männer festgenommen.

In Indien steigen nach dem Einbruch der Finanzmärkte die Fälle, in denen Investoren ihre Verluste durch kriminelle Aktivitäten auszugleichen versuchen. Mindestens zwei Finanzmanager begingen Selbstmord und nahmen ihre ganze Familie mit in den Tod.



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