Nach Beben beginnt das Aufräumen

Kalifornien

Nach Beben beginnt das Aufräumen

Vor allem die Stadt Napa wurde von dem Beben schwer getroffen.

Nach dem schwersten Erdbeben seit 25 Jahren in Nordkalifornien gehen die Aufräumarbeiten voran. Rund 170 Menschen wurden im Krankenhaus behandelt, nachdem das Beben der Stärke 6,0 die Region nördlich von San Francisco Sonntagfrüh (Ortszeit) erschüttert hatte. Nach Schätzungen der US-Erdbebenwarte USGS liegt die Schadenssumme bei etwa einer Milliarde Dollar (etwa 760 Millionen Euro).

Die Aufräumarbeiten sollen laut Behörden noch etwa eine Woche dauern. In der Stadt Napa im bekannten Weinbaugebiet Napa Valley wurden einige historische Gebäude schwer beschädigt. Auch viele Weingüter meldeten Schäden - Weinfässer stürzten um und Flaschen wurden aus den Regalen geschleudert. Wohnhäuser, Straßen und Gasleitungen nahmen Schaden.

Diashow: Schweres Erdbeben in San Fransico

Schweres Erdbeben in San Fransico

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    Die Stromversorgung habe vielerorts wiederhergestellt werden können, berichtete der Nachrichtensender CNN. Auch Gas- und Wasserleitungen mussten repariert werden, an mindestens einem Ort brach Feuer aus. Selbst Gebäude, die extra zum Schutz vor Beben nachgerüstet worden waren, hielten den Erschütterungen nicht stand.

    Stromausfälle. Nach dem Beben waren vorübergehend 70.000 Menschen ohne Strom, Montagfrüh (Ortszeit) waren es nur noch etwa 2.000. Die Schäden in Napa seien "ziemlich groß", sagte Glenn Pomeroy von der kalifornischen Erdbebenbehörde. "Bitte bleiben Sie außerhalb des Innenstadtbereichs der Stadt Napa", hatte die Polizei am Abend getwittert. "Lassen Sie die Rettungsdienste ihre Arbeit machen."

    Es hätte schlimmer kommen können
    Bei den Bewohnern mischte sich Schock mit Erleichterung. Das Beben richtete schwere Schäden an, doch viele sind überzeugt: Es hätte schlimmer ausgehen können. Die Schäden "sind nicht so schlimm wie es hätte kommen können", sagte Mark Ghilarducci, Direktor der kalifornischen Rettungsdienste. 1989 hatte es ein schweres Erdbeben der Stärke 6,9 in der Region gegeben.

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