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Agrarsubventionen

Queen kassierte 2008 500.000 Euro

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Das Geld bekam die Königin für ihren Bauernhof in Sandringham. Auch ihr Sohn Prinz Charles ging nicht leer aus. Nach EU-Gesetz müssen alle Mitgliedsländer die Empfänger der Agrar-Direkthilfen offen legen.

Königin Elizabeth II. hat im vergangenen Jahr mehr als 500.000 Euro an EU-Agrarsubventionen erhalten. Nach den am Donnerstag von den britischen Behörden veröffentlichten Listen der Empfänger der Subventionen erhielt die Queen für ihren Bauernhof in Sandringham insgesamt 473.583,31 Pfund (530.120,68 Euro). Ihr ältester Sohn, Prinz Charles, bekam demnach mehr als 181.000 Pfund.

Auf einer von der "Sunday Times" veröffentlichten Liste der reichsten Briten steht die Queen auf Platz 214. Der mit einem geschätzten Vermögen von 6,5 Milliarden Pfund drittreichste Brite, der Herzog von Westminister, erhielt für seine Farmen noch mehr als die Monarchin - über 486.000 Pfund. Die beiden Nahrungsmittelgiganten Nestle sowie Tate & Lyle bekamen jeweils rund eine Million an EU-Hilfen.

Nach einem EU-Gesetz von 2006 müssen alle Mitglieder seit Donnerstag erstmals im Internet offenlegen, welche Betriebe Agrar-Direkthilfen aus Brüssel erhalten. Als einziges Land verweigerte Deutschland eine Veröffentlichung.

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