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Rekrut der Navy stirbt bei höllischem Aufnahmeverfahren

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Beim mehrwöchigen Aufnahmeverfahren der US-Nay ist ein junger Rekrut ums Leben bekommen.

Die Navy Seals sind die Elitetruppe der US-Army. Doch das Aufnahmeverfahren ist unglaublich hart – nur wenige schaffen es durch das mehrwöchige Aufnahmeverfahren. Nun ist am Freitag ein Rekrut der Navy Seals in der „Höllenwoche“, der vierten Woche der Aufnahmeprüfung, gestorben. Der Soldat und ein Kamerad seien nach den Prüfungen erkrankt und in zwei Krankenhäuser in Kalifornien gebracht worden, teilte die Navy-Führung am Samstag mit. Einer der beiden verstarb. Details will die US-Marine erst bekannt geben, nachdem die Familie des Mannes informiert wurde.  Die Todesursache wird zurzeit ermittelt. 

Die „Höllenwoche“ ist Teil der ersten Phase des mehrwöchigen Auswahlverfahrens. Während der fünfeinhalb Tage schlafen Rekruten nicht mehr als vier Stunden, müssen 20 Stunden am Tag trainieren und unter anderem mehr als 320 Kilometer laufen. 

Der letzte bekannte Todesfall bei diesem höllischen Aufnahmeverfahren ist jener von James Derek Lovelace (†21). Der Rekrut verlor 2016 sein Leben, nachdem ein Ausbilder ihn in einem Pool zweimal unter Wasser gedrückt hatte. Sein Tod wurde als Mord eingestuft, doch die US-Marine leitete kein Verfahren gegen den Ausbilder ein. Eine Autopsie ergab, dass Lovelace ein vergrößertes Herz hatte, das zu seinem Tod betrug. 

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