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Sahara-Staub und Hitze auf Zypern

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Während große Teile Europas im Schnee versinken, sorgt auf der Mittelmeerinsel Zypern eine Hitzewelle für dicke Luft.

Seit einer Woche machen dichter Staub aus der Sahara und für die Jahreszeit ungewöhnlich hohe Temperaturen um die 30 Grad Celsius den Menschen auf Zypern zu schaffen. Am Dienstag übertrafen nach Angaben der Meteorologen die Werte jede bisher registrierte Höchstmarke. In der Hauptstadt Nikosia seien 606 Mikrogramm pro Kubikmeter Sandpartikel in der Luft gemessen worden - eine Verdreifachung des ohnehin schon hohen Wertes von Freitag.

Große Mengen Staub in der Luft
In den höheren Lagen des Berges Troodos erreichten die feinen Sandkörnchen sogar 966 Mikrogramm pro Kubikmeter, berichtete der staatliche Rundfunk weiter. "Die Sandpartikel dringen überall ein. In die Nase und in die Ohren. Es ist unerträglich", sagte ein Maurer in Nikosia dem zypriotischen Rundfunk.

Starke Südwestwinde haben riesige Wolken feinen Sandes aus Afrika über das ganze östliche Mittelmeer verteilt. Zudem zeigten die Thermometer am Dienstag zum dritten Tag in Folge Werte um die 30 Grad Celsius. Wie das zypriotische Fernsehen RIK berichtete, hatten in den vergangenen Tagen zahlreiche Menschen mit Augenentzündungen und Atemwegsbeschwerden Ärzte und Krankenhäuser aufgesucht. Die Gesundheitsbehörden rieten, ältere Menschen und Kinder sollten sich nicht zu lange im Freien aufhalten. Das Phänomen werde in den kommenden Tagen andauern.

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