Erdbeben in der Region Iwate in Nordjapan

Stärke 6,7

Schweres Erdbeben in Nordjapan

Keine Berichte über Schäden oder Verletzte; Tsunamiwarnung aufgehoben.

Mehr als drei Monate nach dem Jahrhundertbeben im März ist der Nordosten Japans erneut von einem heftigen Erdstoß erschüttert worden. Dabei seien aber keine Schäden entstanden, auch nicht an den Kernkraftwerken in der Region, teilten die Atombehörde und der AKW-Betreiber Tepco am Donnerstag mit. Eine Tsunami-Warnung wurde nach ungefähr einer Stunde wieder aufgehoben. Das Beben hatte den japanischen Angaben zufolge eine Stärke von 6,7 und ereignete sich rund 20 Kilometer vor der Pazifikküste von Iwate, etwa 500 Kilometer nordöstlich von Tokio. Es erfasste nur Teile der im März zerstörten Region um Fukushima.

Die US-Bebenwarte hatte zunächst zwei Beben der Stärke 6,8 und 6,7 vor der Küste der Hauptinsel Honshu gemeldet. Im März hatte eine meterhohe Flutwelle die Region nach einem Beben der Stärke 9,0 überflutet. Mehr als 20.000 Menschen kamen ums Leben oder gelten als vermisst. Drei Atomkraftwerke in Fukushima wurden so schwer beschädigt, dass sich eine Kernschmelze entwickelte, deren Folgen noch immer nicht unter Kontrolle sind.



 



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