Selbsternanntem Heiligen in Indien Bein abgehackt

Mit einer Sichel

Selbsternanntem Heiligen in Indien Bein abgehackt

Er sagte, er habe Wunderkräfte. Die anderen sagten, sie wollen sein Bein haben. So wollten sie an seinen Zauber gelangen.

Zwei Männer haben in Indien einem selbsternannten Heiligen das Bein abgehackt - offenbar in dem Glauben, es habe magische Kräfte. Der 80 Jahre alte Yanadi Kondaiah hatte behauptet, wer sein Bein berühre, werde von Krankheiten geheilt, oder dem erfülle sich ein Wunsch. "Wir fahnden nach den Bösewichtern - und nach dem Bein", erlärte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Der Greis wurde nach dem Überfall am Dienstag in ein Krankenhaus gebracht und befindet sich in einem kritischen Zustand.

Ausgetrickst und dann mit der Sichel bearbeitet
Die beiden Täter hätten sich zunächst verstellt und so getan, als ob sie ihm für seine Hilfe danken wollten, sagte der selbsternannte Wunderheiler der Polizei. Dann hätten sie ihm etwas zu trinken angeboten und den Unterschenkel unterhalb des Knies mit einer Sichel abgehackt. Sie ließen ihn zum Sterben zurück, doch Passanten fanden den schwerverletzten Greis und brachten in in ein Krankenhaus. Der Zwischenfall trug sich im südindischen Bezirk Chittoor zu.

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