Drogen-Beichte

Trump-Minister: "Ich habe Kokain von Klobrillen geschnupft"

Der aktuelle US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. (72) ist bekannt für seine umstrittenen Aussagen. Nun hat er in einem Podcast über seine Drogenvergangenheit geredet.

Beim Podcast von US-Komiker Theo Von (45) war Robert F. Kennedy Jr. zu Gast. Sie sprachen über Drogen und Corona. Beide haben sich vor der Pandemie in einer Sucht-Selbsthilfegruppe kennengelernt.

Während Corona nahmen Von und Kennedy Jr. trotz Ansteckungsgefahr an den Treffen teil. Der Gesundheitsminister betont: "Und ich sagte, ich habe keine Angst vor Keimen, wissen Sie, ich habe früher Kokain von Toilettensitzen geschnupft."

Jahrelange Drogensüchtig

Laut einer Studie der Universität von Arizona befinden sich auf einem Klositz bis zu 50 verschiedene Bakterienstämme pro Quadratzentimeter. Zum Vergleich sind auf Schneidebrettern in der Küche viermal so viele Bakterien.

Die jahrelange Drogensucht von Kennedy ist seit längerem bekannt. Er wurde sogar mit 29 Jahren wegen Heroinbesitzes verhaftet. Zu diesem Zeitpunkt war der Minister schon 14 Jahre lang abhängig.

"Für mich ging es also ums Überleben" 

1983 startete er einen Entzug. Laut eigenen Angaben ist Kennedy seit über 40 Jahren abstinent. Er meint: "Ich weiß, dass diese Krankheit mich umbringen wird, wenn ich nichts dagegen tue, wenn ich mich nicht behandeln lasse – was für mich bedeutet, jeden Tag zu den Treffen zu gehen." Und legt nach: "Für mich ging es also ums Überleben."

Kennedy ist vor allem wegen seiner Ansichten sehr umstritten. Er hetzte gegen Impfstoffe, die laut ihm Autismus auslösen würden. Eine These, die in der Wissenschaft schon längst widerlegt ist. Nach seiner Ernennung relativierte Kennedy seine Behauptungen.

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