Mit Kampfjets

US-Armee legt Bombenteppich im Irak

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Offensive im Irak: Die US-Armee hat 40 Ziele unter Beschuss genommen. Sie bombardierte mutmaßliche Stellungen der Terrororganisation Al-Kaida.

Die US-Armee hat bei ihren Angriffen auf mutmaßliche Verstecke der Al-Kaida-Terroristen im Irak am Donnerstag in einem ländlichen Gebiet südlich von Bagdad einen Bombenteppich gelegt. Das US-Militärkommando meldete, zwei B-1-Bomber und vier Kampfjets vom Typ F-16 hätten in Arab Jabur, 20 Kilometer südlich von Bagdad, mehr als 40 Ziele getroffen. Die Operation, bei der laut Militär in den ersten zehn Minuten bereits 38 Bomben fielen, war langfristig geplant worden, "um Kollateralschäden zu vermeiden". Wie viele Menschen durch die Bombardierung starben und welche Ziele getroffen wurden, sagte das US-Militär nicht. Arab Jabur gilt seit Jahren als Versteck sunnitischer Terroristen.

Die US-Armee hatte bei zwei Einsätzen gegen mutmaßliche Terroristen im Irak am Dienstag und Mittwoch insgesamt neun Soldaten verloren. Sechs von ihnen starben, als Soldaten ein mit Sprengfallen präpariertes Haus betraten.

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