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Weltchronik

US-Städte wollen Treibhausgas-Ausstoß offenlegen

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In den USA wollen 21 Städte künftig gemeinsam gegen den Klimawandel vorgehen und ihre Treibhausgas-Emissionen offenlegen.

Wie die beteiligten Kommunen, darunter New York und New Orleans, am Sonntag (Ortszeit) mitteilten, wollen sie dazu an einem Messverfahren des Carbon Disclosure Projects (CDP) teilnehmen. Die 2000 in London gegründete Initiative setzt sich für mehr Transparenz bei CO2-Emissionen ein. Bisher beteiligten sich den Angaben zufolge weltweit 1.300 Unternehmen freiwillig an dem Verzeichnis.

Proteste gegen Bush
"Über 70 Prozent der weltweiten Emissionen werden von Städten verursacht", sagte CDP-Chef Paul Dickinson. Um die Emissionen zu regulieren, müssten sie zunächst gemessen werden. Die 21 teilnehmenden Kommunen wollen ihren Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid (CO2) und anderen Treibhausgasen daher künftig berechnen und vergleichen.

Mit diesem Schritt folgen sie dem Beispiel mehrerer US-Bundesstaaten, die sich ohne Rückendeckung aus Washington zum Klimaschutz verpflichtet haben. Die Regierung von Präsident George W. Bush lehnt verpflichtende Klimaziele grundsätzlich ab.

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